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French Open : Zverev muss nachsitzen

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Die Erstrunden-Partie von Alexander Zverev gegen Fernando Verdasco ist wegen Dunkelheit und leichtem Regen gestoppt worden. Bild: EPA

Die deutschen Tennisprofis können in Paris doch gewinnen: Carina Witthöft sorgt für den ersten Sieg. Alexander Zverev hat dagegen Probleme und befindet sich in der Warteschleife.

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          Der Bann ist gebrochen! Carina Witthöft hat bei den French Open für den ersten deutschen Sieg nach zuvor fünf Niederlagen gesorgt. Die 22 Jahre alte Hamburgerin rang am Montag in Paris die an Nummer 25 gesetzte Lauren Davis aus den USA mit 2:6, 6:3, 6:3 nieder und zeigte dabei eine kämpferisch starke Leistung. Nach 1:53 Stunden machte Witthöft den Erfolg auf Platz fünf im Stade Roland Garros perfekt. Sie trifft nun gegen die Französin Pauline Parmentier.

          Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev befindet sich dagegen in der Warteschleife. Die Partie der Nummer zehn der Welt gegen den Spanier Fernando Verdasco wurde am Abend beim Stand von 4:6, 6:3 aus Sicht von Zverev wegen Dunkelheit und leichtem Regen abgebrochen. Sie wird nun an diesem Dienstag als zweites Spiel nach 11.00 Uhr auf dem Centre Court fortgesetzt.

          Zum ersten Mal in ihrer Karriere bei den French Open ist Andrea Petkovic bereits zum Auftakt gescheitert.

          Zverev, der seit dem Titel in Rom mit großen Ambitionen in die französische Hauptstadt gereist war, hatte sich gegen Verdasco lange Zeit sehr schwer getan und nie wirklich zu seinem druckvollen Spiel gefunden. Nach verlorenem ersten Satz lag der Hamburger auch im zweiten Abschnitt bereits mit einem Break hinten, kämpfte sich dann aber in die Partie. Immerhin schaffte er kurz vor der Unterbrechung noch den Satzausgleich.

          Zuvor hatten die deutschen Tennisprofis ihre Niederlagenserie auch am zweiten Tag des mit 33,8 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Events fortgesetzt. Nach den Niederlagen von Angelique Kerber, Julia Görges und Florian Mayer zum Auftakt am Sonntag schieden am Montag auch Mischa Zverev und Andrea Petkovic gleich in der ersten Runde aus.

          Der Davis-Cup-Profi musste sich dem Italiener Stefano Napolitano mit 6:4, 5:7, 2:6, 2:6 geschlagen geben. Petkovic unterlag der Amerikanerin Varvara Lepchenko mit 4:6, 6:3, 3:6. Petkovic, die 2014 mit dem Einzug ins Halbfinale von Paris ihr bislang bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier erzielt hatte, wehrte sich gegen Lepchenko zwar 1:51 Stunden gegen das Aus, am Ende konnte sie ihre sechste Erstrunden-Niederlage in Serie aber nicht verhindern.

          Dennoch war Petkovic nicht unzufrieden. „Auf dieser Leistung kann ich definitiv aufbauen. Das war wieder die alte Kämpferin Petkovic auf dem Platz“, sagte die 29-Jährige. Ihre positive Entwicklung führt sie auch auf eine neue Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen zurück. „Ich mache das seit drei Wochen und bislang tut es mir gut.“

          Lässig in Paris: Djokovic feiert mit den Balljungs

          Mischa Zverev hatte noch am Samstag beim Turnier in Genf im Finale gestanden und dort nur ganz knapp gegen den Schweizer Stan Wawrinka verloren. Gegen Napolitano erwischte Mischa Zverev eigentlich einen guten Start und holte sich nach 42 Minuten den ersten Satz. Doch dann ging ihm mehr und mehr die Kraft aus. Nach 2:42 Stunden war das Aus des an Nummer 32 gesetzten Zverev besiegelt. „Ich war nach der Woche in Genf einfach müde und habe deshalb nicht gut gespielt“, sagte Zverev nach seinem Ausscheiden.

          Kunststück: ein Maler begutachtet das Match von Djokovic mit eigenem Ansatz

          Die Favoriten gaben sich dagegen keine Blöße. Titelverteidiger Novak Djokovic und Topfavorit Rafael Nadal marschierten mühelos in die zweite Runde. Beim ersten Auftritt mit seinem neuen Coach Andre Agassi gewann Djokovic gegen den Spanier Marcel Granollers klar mit 6:3, 6:4, 6:2. Nadal, der in Paris seinen zehnten Titel anstrebt, setzte sich gegen den Franzosen Benoit Paire mit 6:1, 6:4, 6:1 durch.

          Bei den Damen meistere Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza ihre erste Aufgabe ohne große Mühe. Die Spanierin setzte sich gegen Francesca Schiavone aus Italien mit 6:2, 6:4 durch. Die an Nummer zwei gesetzte Karolina Pliskova gewann gegen Saisai Zheng aus China mit 7:5, 6:2. Frankreichs Hoffnungsträgerin Kristina Mladenovic rang die Australierin Jennifer Brady mit 3:6, 6:3, 9:7 nieder.

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