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Tennis in Madrid : Zverev besiegt nach Nadal-Coup auch Thiem

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„Ich bin froh, dass ich die Chancen genutzt habe“: Alexander Zverev Bild: EPA

Einen Tag nach seinem Sandplatz-Coup gegen Rafael Nadal siegt Alexander Zverev wieder eindrucksvoll. Gegen Kumpel Dominic Thiem gelingt ihm eine erfolgreiche Revanche für das US-Open-Finale.

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          Alexander Zverev hat beim Masters-Series-Turnier in Madrid auch den US-Open-Sieger Dominic Thiem bezwungen und das Endspiel erreicht. Einen Tag nach dem Sieg über den Sandplatz-König Rafael Nadal setzte sich die deutsche Nummer eins am Samstag gegen den 27 Jahre alten Österreicher mit 6:3, 6:4 durch. Nach 97 Minuten verwandelte der wieder stark aufspielende Hamburger seinen zweiten Matchball. „Ich habe mich wohlgefühlt auf dem Platz“, sagte Zverev bei Sky nach seinem dritten Sieg im elften Vergleich mit Thiem.

          Bei den US Open in New York hatte der 24-Jährige Mitte September noch im Endspiel in fünf dramatischen Durchgängen verloren und dabei eine 2:0-Satzführung noch hergegeben. Diesmal aber ließ der Weltranglisten-Fünfte vom ersten Ballwechsel an keinen Zweifel an seiner starken Form und seinen Ambitionen. Im Kampf um seinen zweiten Madrid-Titel nach 2018 trifft Zverev am Sonntag auf den Italiener Matteo Berrettini, der Casper Ruud (Norwegen) 6:4, 6:4 geschlagen hatte.

          Im ersten Durchgang gelang Zverev ein Break zum 3:1. Mit den teilweise windigen Bedingungen kam der Hamburger insgesamt besser zurecht als der Weltranglisten-Vierte Thiem. „Ich bin kein unglaublicher Windspieler, aber ich bin froh, dass ich die Chancen genutzt habe, die ich hatte und jetzt das Match für mich entscheiden konnte“, sagte er unmittelbar nach dem Spiel und vor seinem abendlichen Doppel-Einsatz mit Tim Pütz im Halbfinale gegen Marcel Granollers und Horacio Zeballos.

          Nach 42 Minuten nutzte Zverev seinen zweiten Satzball und blieb auch im zweiten Durchgang fokussiert und konzentriert. Er ging mit 4:1 in Führung, ließ Thiem aber nach einem Aufschlagverlust auf 3:4 verkürzen. Doch im Gegensatz zum US-Open-Finale gab Zverev die Satzführung nicht mehr aus der Hand und zeigte in den entscheidenden Momenten bei seinen Aufschlägen seine gewohnte Stärke.

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