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Freiburger Stadionneubau : Gegner erwägen rechtliche Schritte

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Freiburger Sieger: Fritz Keller (l.), Präsident des SC Freiburg, und Oberbürgermeister Dieter Salomon (Bündnis 90/Die Grünen) Bild: dpa

Die Gegner des Stadion-Standorts im Freiburger Stadtteil Wolfswinkel geben sich noch nicht geschlagen. „Der Bürgerentscheid ist zwar zu Ende, aber das Stadion steht noch nicht.“

          Nach dem Bürgervotum für ein neues Stadion in Freiburg geben sich die Gegner des Standorts im Stadtteil Wolfswinkel noch nicht geschlagen. „Der Bürgerentscheid ist zwar zu Ende, aber das Stadion steht noch nicht. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt“, sagte Udo Harter, Mitglied der Bürgerinitiative Pro Flugplatz und des Gemeinderats, der „Badischen Zeitung“.

          Auf die Frage, ob er nun Ernst mache mit angedrohten rechtlichen Schritten, sagte Harter: „Das kann durchaus sein. Allerdings hängt diese Entscheidung davon ab, wie sich das weiterentwickelt.“ Er habe dem Präsidenten des SC Freiburg, Fritz Keller, ein Gespräch angeboten. „Ich hoffe, er nimmt das Angebot wahr.“

          Bei dem mit Spannung erwarteten Bürgerentscheid am Sonntag hatte sich eine Mehrheit von 58,2 Prozent der Abstimmenden für das umstrittene Projekt ausgesprochen. Läuft alles nach Plan, kann der SC von 2019 an in der neuen, 35 000 Zuschauer fassenden Arena in Wolfswinkel spielen. Anwohner klagen unter anderem über die Folgen für Flora und Fauna. Das Stadion werde auch die Luftzufuhr für das Stadtgebiet negativ beeinflussen, der benachbarte Flugplatz zudem vor nicht absehbare Probleme gestellt.

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