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Amerikanerinnen bei Fußball-WM : Der große Favorit redet sich den Sieg schön

Zusammen beten und zusammen siegen: die amerikanischen Spielerinnen der sogenannten „Prayer Group“ nach dem Sieg im Achtelfinale Bild: AP

Der amerikanische Hochgeschwindigkeitsfußball stößt bei der Fußball-WM der Frauen gegen clevere Spanierinnen beinahe an Grenzen. Nur dank zweier Elfmeter rettet sich der Weltmeister ins Viertelfinale.

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          Megan Rapinoe schleppte sich Schritt für Schritt um das Spielfeld im Stade Auguste-Delaune in Reims. Ihr Auftrag beim 2:1-Sieg ihrer amerikanischen Auswahl über Spanien bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich war erledigt, sie wurde in der siebten Minute der Nachspielzeit von Christen Press ersetzt und verließ das Spielfeld den neuen Regeln gemäß an der nächsten Stelle, in diesem Fall auf der von der Ersatzbank gegenüberliegenden Seite.

          Frauenfussball-WM 2019
          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die 33 Jahre alte Amerikanerin, eigentlich blondgebleicht, aber nach rosagetöntem WM-Auftakt mittlerweile mit Lilastich in der Kurzhaarfrisur auflaufend, hatte ihr Nationalteam ins Viertelfinale geschossen durch zwei Strafstöße (6./75. Minute) bei einem Gegentreffer durch die Spanierin Jennifer Hermoso (10.). Auf dem Spielfeld mussten ihre Mitspielerinnen nur noch die letzten Sekunden über die Zeit bringen, als Rapinoe ihren mühsamen Gang rund um den Platz bewältigte.

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