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Spielführerin Alexandra Popp : Erleichterung in der Sturmspitze

Das ersehnte Tor: Alexandra Popp trifft gegen Südafrika. Bild: EPA

Alexandra Popp galt als stürmische Nachfolgerin von Birgit Prinz. Bei der WM in Frankreich muss sie sich bald aufraffen. Ein Anfang ist gemacht, eine Steigerung aber dringend vonnöten.

          Endlich war es passiert. Alexandra Popp stieg nach einer Flanke von Svenja Huth hoch und traf den Ball wie gewünscht mit dem Kopf. Dann hatte sie ihr erstes Tor bei dieser Fußball-WM erzielt. Fast zweieinhalb Spiele hatte die Torjägerin warten müssen auf dieses Erfolgserlebnis, mit dem sie in der 40. Minute des Spiels gegen Südafrika das 3:0 für ihr Team beim 4:0-Erfolg im abschließenden Vorrundenspiel in Montpellier erzielte. Die weiteren Treffer schossen Melanie Leupolz (14.), Sara Däbritz (29.) und Lina Magull (58.). „Grundsätzlich war wichtig, dass wir den Ball haben laufen lassen und es nicht ein Hoch und Weit wurde wie in den ersten Spielen“, sagte sie. Dann gestand sie aber auch persönliche Erleichterung ein: „Mein Tor tut mir als Stürmerin gut.“

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          Denn im bisherigen Turnierverlauf hatte Popp einen eher unglücklichen Eindruck hinterlassen. Viele Entscheidungen, die sie in der Nähe des gegnerischen Tores getroffen hatte, erwiesen sich als falsch, weswegen die Offensivspielerin des VfL Wolfsburg zu selten zum Abschluss kam. Gegen Südafrika vergab sie vor ihrem Treffer nun eine große Chance aus fünf Metern, weil sie offenkundig vom Abpraller überrascht war. Immerhin hatte sie gegen Spanien den Siegtreffer durch Sara Däbritz’ Abstauber mit einem nur unter Mühen abzuwehrenden Kopfball vorbereitet. „Da sieht man, wie einfach Fußball sein kann“, freute sich Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nun nach dem Popp-Premierentor. „Wir brauchen diese Qualität im Kopfball. Das ist eine Waffe.“

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          Vorbild und Wirkung: Birgit Prinz (links, bei der WM 2010) hilft Alexandra Popp (rechts) als Teampsychologin.

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