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Schreck im WM-Halbfinale : Vorerst Entwarnung bei Asllani

Kosovare Asllani musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Bild: Reuters

Die Bilder sorgten für Erschrecken. Im Halbfinale der Fußball-WM der Frauen sackt die Schwedin Kosovare Asllani zusammen. Nun wird bekannt, dass sie sich offenbar keine gravierende Verletzung zuzog.

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          Beruhigende Signale aus dem schwedischen Lager: Stürmerin Kosovare Asllani, die kurz vor Ende der Verlängerung bei der 0:1-Halbfinalniederlage des schwedischen Fußball-Nationalteams der Frauen auf dem Spielfeld zusammengesackt war, hat sich offenkundig keine gravierende Verletzung zugezogen.

          Asllani wurde annähernd zehn Minuten lang auf dem Feld behandelt, ehe sie mit einer Trage vom Feld gebracht wurde. Dabei wurde ihr Kopf vorsichtshalber zum Schutz vor möglichen Beschädigungen der Wirbelsäule fixiert. Die Bilder sorgten weltweit für Erschrecken. „Eine Computertomographie und eine Magnet-Resonanz-Untersuchung haben vorläufige Ergebnisse geliefert, die keine Anzeichen liefern für eine ernsthaftere Verletzung“, wird Mannschaftsarzt Houman Ebrahimi in schwedischen Medien zitiert.

          Asllani war gar nicht einmal besonders hart von einem Ball am Kiefer getroffen worden, den die Niederländerin Dominique Bloodworth in ihre Richtung geköpft hatte. Körperkontakt gab es dabei keinen. Asllani griff sich dennoch bereits im Sturz an den Nacken und sackte dann unkoordiniert zusammen. Die 29 Jahre alte Schwedin war bereits zuvor im Spiel bei einem Zusammenprall Stefanie van der Gragt am Kopf getroffen worden.

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