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FAZ Plus Artikel Neue Torhüter-Regel : Überwachung ohne Augenmaß

  • -Aktualisiert am

Regelwidrig: Der rechte Fuß von Nigerias Torfrau Chiamaka Nnadozie war beim Elfmeter von Frankreichs Wendie Renard nicht genau auf der Linie. Bild: AFP

Der Fußball ist dank des Videoassistenten um eine groteske Regelinterpretation reicher: Torhüter müssen fortan bei einem Elfmeter absurd streng mit mindestens einem Fuß die Torlinie berühren. Praxisferner lässt sich das Spiel kaum regulieren.

          In der vergangenen Bundesliga-Spielzeit wurden 81,3 Prozent der Elfmeter verwandelt. Es besteht eigentlich kein Bedarf, das Verwandeln zu erleichtern. Genau das aber hat der Fußball im Doppelpass zwischen der internationalen Regelkommission Ifab und der Institution des Videoassistenten nun im Zuge der Einführung neuer Regeln erreicht: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird so exakt wie nie zuvor darauf geachtet, ob eine Torhüterin sich vor der Ballberührung durch die Schützin zu früh von der Torlinie entfernt hat.

          Frauenfussball-WM 2019

          Ausgangspunkt ist dabei eine Regelverfeinerung, die eigentlich zugunsten der Torhüter festlegt, dass sich nur noch ein Fuß auf der Torlinie befinden muss, was schon gelebte Praxis war. Nachmessungen haben nun am Montagabend ergeben, dass sich auch der hintere Fuß der nigerianischen Torfrau Chiamaka Nnadozie sechs Zentimeter vor der Linie statt auf ihr befunden haben soll, als Wendie Renard den Ball auf die Reise links neben das Tor geschickt hat. Das Urteil nach Videobeweis: Die Fehlschützin durfte nochmals antreten und verwandelte sicher, die nigerianische Schlussfrau sah die Gelbe Karte.

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          Nicht alle einer Meinung: Der Protest der nigerianischen Fußballerinnen ließ nicht lange auf sich warten.

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