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Deutschlands Nationaltrainerin : Frau Allez-Maximal

Hat bei der WM Großes vor: Fußball-Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg Bild: dpa

Martina Voss-Tecklenburg arbeitet bei ihrer ersten Fußball-WM als Bundestrainerin mit Ruhe, Akribie und Mut zu konsequenten Umstellungen. Bei ihren Spielerinnen kommt das an – aus mehreren Gründen.

          3 Min.

          Am Samstag gönnte sich auch Martina Voss-Tecklenburg mal eine Auszeit. Die Bundestrainerin begleitete ihr Nationalteam der Fußballfrauen beim Ausflug vom Mannschaftsquartier in Montpellier, wo an diesem Montag das abschließende Vorrundenspiel gegen Südafrika (18 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Frauenfußball-WM und in der ARD) stattfindet, an den Mittelmeerstrand. Bis zu den Knien stand Voss-Tecklenburg im Wasser. Sie hatte auch keine Bedenken, dass diese Szene vom Badeausflug in sozialen Medien auftaucht. Die 51 Jahre alte Bundestrainerin demonstrierte Gelassenheit nach zwei 1:0-Siegen in den ersten beiden Gruppenspielen, auch wenn die spielerischen Leistungen noch etwas zu wünschen übrig ließen.

          Frauenfussball-WM 2019
          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aktionismus ist für Voss-Tecklenburg kein probates Mittel. Stattdessen bleibt sie ihrem Weg treu. Schon in der Vorbereitung ließen es die Deutschen erstaunlich entspannt angehen, auf Wunsch ihres Teams verzichtete die Bundestrainerin sogar auf eine paar weitere Trainingslagertage am Chiemsee. Voss-Tecklenburg vertraute den Spielerinnen, dass sie ihr Pflichtprogramm selbstständig erfüllen. Zumindest bezüglich der körperlichen Fitness hat das Team beim 1:0-Sieg gegen Spanien den Kurs bestätigt: 112 Kilometer Laufdistanz soll noch kein Frauenteam bei allerdings noch sehr dünner Datenbasis erreicht haben.

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