https://www.faz.net/-gtl-9o1ws

Fußball-WM der Frauen : Kanada und Niederlande ziehen ins Achtelfinale ein

  • Aktualisiert am

Freude pur: Die Kanadierinnen bejubeln ihren Sieg über Neuseeland. Bild: AP

Ohne Probleme haben Kanada und die Niederlande bei der Fußball-WM der Frauen das Achtelfinale erreicht. Gegen die Außenseiterinnen aus Neuseeland und Kamerun taten sich beide Teams jeweils allerdings lange Zeit schwer.

          1 Min.

          Europameister Niederlande und der Olympiadritte Kanada haben sich als fünftes und sechstes Team für das Achtelfinale der Fußball-WM der Frauen in Frankreich qualifiziert. Die Niederlande setzten sich gegen Kamerun 3:1 (1:1) durch und feierten ebenso den zweiten Sieg im zweiten Spiel wie die Kanadierinnen, die gegen Neuseeland 2:0 (0:0) gewannen. Im direkten Duell am kommenden Donnerstag (18 Uhr) spielen die beiden Teams um den Gruppensieg.

          In einer hart geführten Partie in Valenciennes gegen die unzähmbaren Löwinnen brachte Vivianne Miedema (41.) die spielerisch überlegenen Niederländerinnen in Führung. Fast im Gegenzug glich Gabrielle Aboudi Onguene (43.) aus, nachdem sich die niederländische Torhüterin Sari van Veenendaal bei einem langen Ball völlig verschätzte. Kurz nach der Pause sorgte Dominique Bloodworth (47.) für die abermalige Führung, Miedema traf nach einem Konter zum Endstand (85.). Durch ihre zwei Tore schob sich Miedema an die Spitze der niederländischen Torschützenliste. Mit nun 60 Länderspieltoren zog die 22-Jährige an Manon Melis vorbei.

          Im zweiten Spiel in Grenoble kam Kanada trotz hoher Überlegenheit erst in der zweiten Halbzeit zur Führung. Jessie Fleming (48.) vollendete einen sehenswerten Angriff, nachdem Christine Sinclair früh im Spiel die Latte getroffen hatte (18.). Kanada drückte nach der Führung auf das zweite Tor, ließ zunächst aber die nötige Präzision vermissen. Nach einem weiteren Aluminium-Treffer von Sinclair versenkte Nichelle Prince den Abstauber zum Endstand (79.).

          Weitere Themen

          Rassisten auf dem Radarschirm

          FAZ Plus Artikel: Italienischer Fußball : Rassisten auf dem Radarschirm

          Italiens Fußballchef will der düsteren Lage in den heimischen Stadien mit Video- und Tonüberwachung Einhalt gebieten. Per Technologie sollen Täter identifiziert und Schiedsrichter entlastet werden. Doch das könnte zu ganz anderen Problemen führen.

          Topmeldungen

          Einsatz in Syrien : Kampf für Flüchtlinge

          Wer hässliche Bilder an den nationalen oder an den europäischen Außengrenzen vermeiden will, der muss vorsorgen. Auch mit deutschen Soldaten.
          Meint, er werde falsch dargestellt: Claas Relotius.

          Relotius geht gegen Moreno vor : Der Fälscher will richtigstellen

          „Erhebliche Unwahrheiten und Falschdarstellungen“? Der als Fälscher überführte frühere „Spiegel“-Redakteur Claas Relotius geht juristisch gegen Juan Moreno und dessen Buch „Tausend Zeilen Lüge“ vor. Was will Relotius?
          Wiederverwertung der besonderen Art: Ein Bild angeblich russischer Trolle, das diese schon 2016 während der Präsidentenwahl in Amerika nutzten.

          Desinformation : Die Mission der russischen Trolle

          Nach der Desinformationskampagne im amerikanischen Präsidentenwahlkampf 2016 enttarnt Facebook eine neue Operation aus Russland. Sie zielte vor allem auf Instagram.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.