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13:0 gegen Thailand : Amerikas Sturm fegt zum WM-Rekord

Die fünffache Torschützin Alex Morgan tröstet Thailands Torfrau Sukanya Chor Charoenying Bild: Reuters

Die Titelverteidigerinnen starten noch problemloser als erwartet in die Fußball-WM der Frauen: Gegen Thailand gelingt den Amerikanerinnen sogar der höchste Sieg der WM-Geschichte.

          In Rennes hatte ein Sturm mit Blitz und Donner das WM-Spiel zwischen Schweden und Chile, das schließlich mit 1:0 für die Skandinavierinnen endete, für eine Dreiviertelstunde lahmgelegt. In Reims fegte anschließend im Abendspiel ein amerikanischer Sturm über die armen Thailänderinnen hinweg.

          13:0 siegten die Titelverteidigerinnen aus den Vereinigten Staaten am Ende von 90 denkwürdigen Minuten. Schon in der 85. Minute stellten die Amerikanerinnen eine neue Bestmarke auf: Mit dem Treffer zum 12:0 brach Alex Morgan den vorherigen Rekord des deutschen Nationalteams aus dem Jahr 2007. Kein Frauenfußballteam hat bislang einen höheren Sieg erreicht als die Amerikanerinnen an diesem Dienstag.

          Morgan erzielte beim Wettschießen gegen die völlig überforderten und körperlich extrem unterlegenen Asiatinnen fünf Treffer (13./53./74./82./85). Den Rest teilten sich Sarah Mewis (50./54.), Rose Lavelle (21./56.), Lindsey Horan (32.), Megan Rapinoe (80.), Malory Pugh (85.) und Carli Lloyd (90+3.) auf.

          Bei den Amerikanerinnen verzichtete Kapitänin Rapinoe vor dem Anpfiff wie erwartet darauf, die Nationalhymne mitzusingen. Sie legte – ebenfalls anders als alle ihre Mitspielerinnen – die Hand nicht auf die Brust, wie es amerikanische Sportlerinnen zu tun pflegen. Rapinoe zeigt sich seit zwei Jahren solidarisch mit dem NFL-Profi Colin Kaepernick, der kniend gegen Ungleichbehandlung in den Vereinigten Staaten protestiert.

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