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Frauenfußball-WM : Siege für England und Brasilien, Australien patzt

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Brasiliens Mittelfeldspielerin Formiga wurde mit 41 Jahren und 48 Tagen die älteste Spielerin der WM-Geschichte. Bild: Reuters

Zwei Mitfavoriten starten erfolgreich in die Frauenfußball-WM. England besiegt die Schottinnen. Bei Brasiliens Sieg stellt eine Spielerin einen Altersrekord auf. Die Australierinnen erleben indes einen Fehlstart.

          England und Brasilien sind mit Favoritensiegen in die Fußball-WM in Frankreich gestartet, die hoch gehandelten Australierinnen hingegen haben zum Auftakt eine große Enttäuschung erlebt. Die Matildas verloren in der Gruppe C trotz 1:0-Führung überraschend 1:2 (1:0) gegen Italien.

          Frauenfussball-WM 2019

          Die Tabellenspitze übernahm Brasilien, das auch ohne seine angeschlagene Starstürmerin Marta den WM-Debütanten Jamaika dank dreier Tore von Cristiane mit 3:0 (1:0) bezwang. England siegte am Abend im britischen Duell der Gruppe D gegen die Schottinnen mit 2:1 (2:0). Spielführerin Samantha Kerr (22.) hatte die Australierinnen in Valenciennes zwar in Führung gebracht, Barbara Bonansea sorgte jedoch mit einem Doppelpack für den Sieg des Außenseiters Italien (56./90.+5).

          In Grenoble stellte Brasiliens Mittelfeldspielerin Formiga mit Anpfiff einen Rekord auf: Im Alter von 41 Jahren und 48 Tagen wurde sie die älteste Spielerin der WM-Geschichte. Auch ihre siebte Endrundenteilnahme bedeutet einen Rekord. Cristiane erzielte ihre WM-Tore Nummer acht bis zehn (15./50./64.), Andressa (38.) verschoss einen Foulelfmeter. Australien und Brasilien treffen am Donnerstag in Montpellier aufeinander.

          Spielplan, Ergebnisse, Termine der Frauenfußball-WM 2019

          England brachte sich in Montpellier als Titelanwärter in Stellung. Nikita Parris verwandelte für den WM-Dritten von 2015 einen Handelfmeter nach Videobeweis (14.), Ellen White nutzte eine von vielen Gelegenheiten zum 2:0. Schottland kam durch Claire Emslie (79.) in einer englischen Schwächephase noch mal heran. Weitere Gegner beider Mannschaften sind Japan und Argentinien.

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