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Frauenfußball : Voss-Tecklenburg kündigt Rotation an

  • Aktualisiert am

Gelungener Auftakt beim Algarve-Cup: Nun wird rotiert. Bild: AP

„Jetzt packen wir das zweite Spiel mit einer ganz anderen Mannschaft an“, sagt Bundestrainerin Voss-Tecklenburg nach dem Sieg der deutschen Frauen gegen Schweden. Im Halbfinale des Algarve-Cups wartet Norwegen.

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          Nach dem Auftaktsieg beim Algarve-Cup gegen Schweden hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für das Halbfinale gegen Norwegen eine umfassende Rotation angekündigt. „Ich finde es gut, dass wir gewonnen haben, und jetzt packen wir das zweite Spiel mit einer ganz anderen Mannschaft an“, sagte die 52-Jährige am Mittwochabend nach dem 1:0-Erfolg gegen den WM-Dritten in Faro und betonte: „Das ist spannend, auch diejenigen dann zu sehen, die vielleicht international bislang nicht so viel gespielt haben.“

          Dass der neue Modus des Traditionsturniers ein K.o.-System vorsieht, hat für Voss-Tecklenburg keine Bedeutung. „Wenn nicht hier, wann dann? Wir werden andere Spielerinnen anfangen lassen. Das sind wir auch den Vereinen schuldig, dass wir die Belastung hier bewusst verteilen und möglichst fast alle Spielerinnen einsetzen“, sagte Voss-Tecklenburg, die gegen Schweden mit der aktuell vermeintlich ersten Elf startete und erst in der zweiten Halbzeit Wechsel vornahm.

          In einer Neuauflage des mit 1:2 verlorenen Viertelfinalspiels bei der WM 2019, weshalb die deutschen Damen auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele verpassten, erzielte Svenja Huth vom VfL Wolfsburg (34. Minute) das Tor für die deutsche Auswahl. Die Norwegerinnen gewannen ihr Viertelfinale gegen den EM-Zweiten Dänemark etwas überraschend mit 2:1.

          Nach dem souveränen Start in die EM-Qualifikation mit vier Siegen aus vier Spielen und 31:0 Toren gegen bestenfalls zweitklassige Kontrahentinnen erwiesen sich die Schwedinnen im fast leeren Estadio Algarve vor nur rund 500 Zuschauern als der erwartet und erhoffte Gegner auf Augenhöhe. Doch trotz der langen Pause seit dem Freundschaftsspiel-Sieg gegen England im November und nur zwei Trainingseinheiten in Almancil dominierten die Deutschen das Geschehen.

          Verlangte vergeblich einen Elfmeter: Schwedens Sofia Jakobsson.

          Wenige Minuten nach den ersten zaghaften „Deutschland“-Rufen auf der Tribüne gelang Huth auf dem etwas zu großzügig gewässerten und tiefen Rasen mit einem abgefälschten Schuss das verdiente 1:0. Im ersten Länderspiel des Jahres ließen die deutschen Frauen auch nach dem Wechsel nicht nach. Popp traf mit einem frechen Fernschuss nur die Latte (55.).

          Die Abwehr mit der 18 Jahre alten Lena Oberdorf, die allerdings kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste, und Rückkehrerin Giulia Gwinn stand vor Torhüterin Merle Frohms insgesamt sehr sicher und ermöglichte den Schweden kaum gefährliche Szenen. Glück hatten die Deutschen, dass eine elfmeterreife Aktion von Gwinn gegen Sofia Jakobsson nicht geahndet wurde (87.).

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