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Testspiel vor EM : DFB-Frauen schlagen Brasilien mit 3:1

  • -Aktualisiert am

Hasret Kayikci (v. l.) bejubelt mit ihren Mannschaftskolleginnen ihr Tor zum 2:1. Bild: dpa

Deutschlands Fußball-Frauen sind in guter Form für die EM in den Niederlanden. Im letzten Test gegen Brasilien gelingt ein klarer Sieg – an einem Problem muss allerdings noch gearbeitet werden.

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          Das deutsche Frauenfußball-Nationalteam hat sich 12 Tage vor Beginn der Europameisterschaft in Schwung gebracht. Bei der Generalprobe für das Turnier in den Niederlanden setzte sich die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones am Dienstagabend 3:1 gegen Brasilien durch. Vor 5500 Zuschauern in Sandhausen dominierte die nach dem Olympiasieg 2016 teils neuformierte deutsche Auswahl das Testmatch über weite Strecken.

          Besonders in der ersten Hälfte zeigten sich die Deutschen voller Elan und Tatendrang. Angesichts von vier weiteren Großchancen geriet die Torausbeute vor der Pause – Linda Dallmann (30.) traf zur 1:0-Halbzeitführung – etwas zu gering. Zumal Torhüterin Almuth Schult die ersatzgeschwächten Brasilianerinnen mit einem derben Patzer wieder zurück ins Spiel holte. Angreiferin Ludmila bedankte sich mit dem Ausgleichstor kurz nach der Pause (49.) – und hätte die DFB-Elf kurz darauf beinahe kalt erwischt. Doch der Kopfball der Südamerikanerin (64.) strich knapp am Pfosten vorbei.

          Dies entpuppte sich als Wecksignal für die nun wieder munterer agierende Elf von Steffi Jones, welche bei der EM-Mission den Titelgewinn anstrebt. Die Freiburgerin Hasret Kayikci (65.) und die Münchnerin Leonie Maier (77.) per sehenswertem Distanzschuss sorgten für ein zufriedenstellendes Resultat bei der Generalprobe. „Wir haben frisch, fromm, fröhlich, frei gespielt, uns aber nicht mit Toren belohnt“, sagte Steffi Jones.

          In den Niederlanden baut die Bundestrainerin in ihrem Kader auf sechs Spielerinnen, die noch keinerlei Turniererfahrung haben. Die deutschen Frauen treffen bei der EM in der Gruppenphase auf Schweden (17. Juli), Italien (21. Juli) und Russland (25. Juli).

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