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Frauen-Fußball : Frankfurt im UEFA-Cup-Finale

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Die Frauen des 1. FFC Frankfurt stehen im Finale um den UEFA-Pokal. Der deutsche Meister setzte sich im Halbfinal-Rückspiel gegen Malmö FF mit 4:1 durch. Das Hinspiel war 0:0 ausgegangen.

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          Dank Weltmeisterin Renate Lingor haben die Fußballerinnen des deutschen Meisters und Pokalsiegers 1. FFC Frankfurt das Finale des UEFA-Pokals erreicht und dürfen vom zweiten Titelgewinn nach 2002 träumen.

          Die Mannschaft von Trainerin Monika Staab gewann das Rückspiel gegen den schwedischen Vizemeister Malmö FF dank eines Hattricks von Lingor 4:1 (0:0) und qualifizierte sich nach dem torlosen Remis im Hinspiel für die Finalpartien gegen Titelverteidiger Umea IK. Dabei kann sich der FFC am 9. Mai und am 5./6. Juni für die Halbfinal-Niederlage gegen den schwedischen Meister aus dem Vorjahr revanchieren.

          „Alle Chancen auf das Triple“

          Vor der Rekordkulisse von 4.600 Zuschauern im Stadion am Brentanobad stellte zunächst die finnische Nationalspielerin Heidi Kackur mit dem Führungstreffer für Malmö (59.) den Spielverlauf auf den Kopf. Weltmeisterin Pia Wunderlich leitete jedoch per direkt verwandeltem Eckball (71.) die Wende ein.

          Dann schlug die große Viertelstunde von Lingor: Zunächst überwand die Regisseurin Malmös Torfrau Caroline Jönsson mit einem kuriosen Aufsetzer (75.), anschließend machte sie mit zwei weiteren sehenswerten Treffern in der Schlußphase (89./90.) den zweiten Einzug in das Europapokal-Finale in den vergangenen drei Jahren perfekt.

          „Der Final-Einzug ist für uns unheimlich wichtig. Denn der UEFA-Pokal bringt dem Verein das meiste Geld. Außerdem haben wir jetzt noch alle Chancen auf das Triple“, erklärte FFC-Manager Siegfried Dietrich. In der Liga liegt der FFC einen Punkt vor Turbine Potsdam, die den Hessinnen auch im DFB-Pokalfinale am 29. Mai in Berlin gegenüber stehen.

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