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Fortuna Köln : Traditionsclub vor der Pleite

  • Aktualisiert am

Fußball-Oberligist Fortuna Köln hat Insolvenz angemeldet. Dem ehemaligen Bundesligisten fehlen etwa 450.000 Euro um die Saison ordnungsgemäß zu Ende zu spielen.

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          Nach dem zweiten Insolvenzantrag innerhalb von zwei Jahren bleibt dem Traditionsclub Fortuna Köln wenig Hoffnung auf Fortsetzung des Spielbetriebs in der Fußball-Oberliga Nordrhein.

          Nach einer Vorstandsentscheidung hat der Club am Mittwoch beim Amtsgericht Köln einen Insolvenzantrag gestellt. Dem Verein fehlen dem Vernehmen nach etwa 450 000 Euro, um die Saison ordnungsgemäß zu Ende zu spielen.

          Zukunft bleibt offen

          Bereits im Dezember 2000 musste der ehemalige Bundesligist nach dem Rückzug des langjährigen Präsidenten und Mäzens Jean Löring diesen Weg beschreiten.

          Damals konnte die Insolvenz jedoch noch abgewendet werden. Wie es jetzt mit dem DFB-Pokalfinalisten von 1983 weitergeht, ist offen. Der Kölner Anwalt Christoph Niering, der vor zwei Jahren als Insolvenzverwalter die Auflösung des Clubs verhindern konnte, soll nun als Sachverständiger die finanzielle Situation prüfen.

          „Sind noch nicht tot“

          In den nächsten zwei Wochen wird dann entschieden, ob das Verfahren eröffnet wird, oder neue Lösungen gefunden werden können. Im Falle der Verfahrenseröffnung wäre Fortuna Köln erster Zwangsabsteiger und vom weiteren Spielbetrieb in der Meisterschaft ausgeschlossen.

          Trainer Ralf Aussem und der Rest seines Teams bereiten sich trotz allem auf das erste Pflichtspiel am 26. Januar in Bonn vor. „Wir sind noch nicht tot, zwar schon auf dem Weg dahin, aber noch nicht ganz tot“, sagte der Coach.

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