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Mick Schumacher in Monte Carlo : Crash und Strafen

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Kollision in der Rascasse-Kurve: Mick Schumacher (M.) verursacht einen Unfall mit Tatiana Calderon (l.) Bild: dpa

Mick Schumacher legt mit einem missglückten Manöver in der Rascasse-Kurve das Renngeschehen in der Formel 2 für eine halbe Stunde lahm. Nach Crash und Strafen verpasst er die Punkteränge in Monte Carlo.

          Mick Schumacher hat beim Formel-2-Hauptrennen in Monaco eine Kollision verursacht und für eine Rennunterbrechung gesorgt. Die Punkteränge verpasste er schließlich klar, auch weil ihn die Rennleitung wegen des Unfalls mit einer Strafe belegte. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher war in der 20. Runde mit der vor ihm fahrenden Tatiana Calderon (Venezuela/Arden) kollidiert.

          Er hatte versucht, mit seinem Prema-Rennwagen innen an Calderón vorbeizukommen. Das war zu eng. Mit dem linken Vorderreifen drehte Schumacher das Auto der Südamerikanerin. Beide Wagen blieben in der Kurve stehen. Dahinter bildete sich binnen Sekunden ein Stau. Das Rennen musste für über eine halbe Stunde unterbrochen werden.

          Die Rennleitung machte Schumacher für den Vorfall verantwortlich, belegte ihn mit einer Durchfahrtsstrafe wegen Verursachens der Kollision sowie mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, weil er in einer anderen Situation die Strecke verlassen und dadurch einen Vorteil erzielt hatte. Am Ende kam der 20-Jährige im Fürstentum nicht über Rang 14 hinaus. Von dieser Position geht Schumacher auch in das Sprintrennen der vierten Saisonstation am Samstag (17.15 Uhr).

          Den Sieg nach 41 Runden sicherte sich der Niederländer Nyck de Vries (ART) vor dem Italiener Luca Ghiotto (Russian Time) und Nobuharu Matsushita aus Japan im Carlin. In der Gesamtwertung führt weiter der Kanadier Nicholas Latifi (DAMS), obwohl er als 13. diesmal ebenfalls ohne Punkte blieb.

          Schumacher hatte sich für das Rennen im Fürstentum als Vierter und damit so gut wie nie zuvor qualifiziert. Doch schon der Start misslang dem 20-Jährigen mit qualmenden Reifen, er rutschte auf Platz fünf ab. Mit einem gelungenen Manöver eroberte er in der 17. Runde Rang vier zurück. Seine Hoffnungen auf den ersten Podestplatz in dieser Saison zerstörte sich Mick Schumacher aber mit dem verpatzten Überholmanöver in der berühmten Rascasse-Kurve auf dem 3,337 Kilometer langen Kurs.

          Sein bislang bestes Rennergebnis im Unterbau der Formel 1 ist ein fünfter Rang im April in Baku. Bereits bei den vorherigen beiden Rennen in Barcelona hatte Schumacher die Punkteränge verpasst.

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