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„Der perfekte Zeitpunkt“ : Warum Audi in die Formel 1 einsteigt

  • -Aktualisiert am

Ende der Geheimniskrämerei: Die Audi-Vorstandsmitglieder Duesmann (re.) und Hoffmann verkünden in Belgien den Einstieg in die Formel 1. Bild: dpa

Der deutsche Automobilkonzern Audi mischt von 2026 an in der Formel 1 mit. Schön nachhaltig soll es dabei zugehen – allerdings muss noch ein Rennstall her.

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          Fehlt da nicht was? Zum Beispiel ein Formel-1-Rennwagen. Den gibt es noch nicht im Programm von Audi. Aber pünktlich zur Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden Markus Duesmann, von 2026 an auf „höchster Ebene“ zu kreisen, tauchte dann doch ein Bolide im Zeichen der Marke auf. Schön augenfällig positioniert vom Formel-1-Management in der Boxengasse der Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Dort zupften Duesmann und sein Vorstandskollege Oliver Hoffmann am Freitagvormittag vorsichtig an der schwarzen Decke, bis, Überraschung, ein Renner in Audi-Farben, beklebt mit dem Marken­zeichen, den vier Ringen, auftauchte.

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Seit Monaten wabert die Geschichte vom Einstieg der Deutschen durch die Welt des Motorsports. Mit seinem Statement „Wir starten 2026“ machte Duesmann dem of­fenen Geheimnis ein Ende. Und setzte dann, sekundiert vom aufgekratzten Präsidenten des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), Mohammed Bin Sulayem, sowie dem begeisterten Formel-1-Manager Stefano Domenicali, zur Antwort auf die Kernfrage in Zeiten des Klimawandels, der Inflation und der Energiekrise an: Warum jetzt?

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