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Test in Barcelona : Anderer Fahrer, andere Probleme bei Mercedes

  • Aktualisiert am

Läuft noch nicht rund: Der Mercedes W03 Bild: dpa

Nach Michael Schumacher kann auch Nico Rosberg nicht das volle Testprogramm in Barcelona absolvieren. Am Nachmittag musste der W03 wegen eines Öllecks in der Garage bleiben.

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          Auch am zweiten Tag der Tests der Formel-1-Teams in Barcelona gab es Probleme bei Mercedes. Der neue W03 von Nico Rosberg blieb nach der Mittagspause wegen eines Öllecks am Getriebe in der Box. Bereits am Vortag war für den neuen Silberpfeil wegen eines Hydraulikproblems am Nachmittag Schluss. Rosberg Rückstand auf Hülkenberg betrug am Ende fast zwei Sekunden. „Es sind so viele Dinge anders als letztes Jahr“, sagte der Teamkollege von Michael Schumacher, der am Mittwoch pausierte. Mercedes hatte erst am Dienstag als letztes Top-Team den neuen Wagen vorgestellt. Rosberg konnte auf dem Circuit de Catalunya 82 Runden drehen, deutlich weniger als der Schnellste des Mittwochs, Nico Hülkenberg im Force India (112) und Lewis Hamilton im McLaren (121).

          Weltmeister Vettel simulierte derweil am Nachmittag in seinem neuen Red Bull RB8 eine Renndistanz und fuhr weniger auf Rundenzeiten. Der 24-Jährige beendete am Mittwoch zugleich die zweiten Testfahrten in dieser Saison. Am Donnerstag und Freitag steuert Teamkollege Mark Webber das neue Auto. Vettel testet dann im Simulator in der Red-Bull-Zentrale im englischen Milton Keynes.

          Gar nicht mehr auf der Strecke war am Mittwoch das Team Lotus von Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen. Wegen eines Schadens am Chassis E20-02 brach das Team die Tests komplett ab und verliert insgesamt vier Testtage. „Immerhin ist positiv, dass wir den Grund schnell herausgefunden haben und unser Design-Büro schon eine Lösung entwickelt hat.“ Räikkönens Teamkollege Romain Grosjean hatte beim Testauftakt auf dem Circuit de Catalunya am Dienstag nach nur sieben Runden ein Problem bemerkt. Daraufhin stoppte das Team sicherheitshalber sein Programm.

          Ursprünglich wollte Lotus das Chassis mit der Nummer E20-01 einfliegen lassen, um die Vorbereitung auf den ersten Saison-Grand-Prix Mitte März in Melbourne fortsetzen zu können. Mit diesem Chassis hatte Lotus beim Testauftakt in Jerez die Bestzeit der neuen Formel-1-Autos erzielt und ohne Schwierigkeiten über 1700 Kilometer absolviert. Bei Simulationen auf dem Prüfstand im Werk im englischen Enstone traten jedoch die gleichen Probleme wie in Barcelona auf. „Wir haben den Bereich herausfinden können, in dem wir zusätzlich arbeiten müssen“, sagte Technikchef James Allison. „Es ist besser, wenn wir diese Modifikationen an beiden Chassis in Enstone vornehmen, als das E20-01 zum Test zu schicken.“ Boullier versicherte, dass Lotus beim letzten Test vor dem Großen Preis von Australien ebenfalls in Barcelona (1. - 4. März) wieder antreten könne.

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