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Mercedes und Formel 1 : Frauenquote im Fahrerfeld!

  • -Aktualisiert am

Lewis Hamilton fährt in Österreich mit einem schwarz lackierten Mercedes seine Runden. Bild: AFP

Die Silberpfeile von Mercedes fahren zum Start der Formel-1-Saison schwarz lackiert, um den Kampf gegen Rassismus zu unterstützen. Das riecht ein bisschen penetrant nach PR-Aktion. Aber sei’s drum. Vielleicht tut sich ja wirklich etwas – auch auf einem anderen Feld.

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          Interessant, dass Mercedes neuerdings gegen die Diskriminierung von schwarzen Autos protestiert. Zu diesem Zweck wurden für den Spätstart der Formel 1 jetzt sogar die traditionellen Silberpfeile schwarz lackiert. Klare Positionierungen liegen eben dieser Tage im Trend. Oder täuscht das Bild? Mercedes meint: Ja, das täuscht. Die Umlackierung soll sich gegen Rassismus wenden.

          Auch die schnellen Schwaben springen auf diesen Zug auf, mit dem man zurzeit auf Billigticket eine Gute-Gewissen-Reise in die Welt der Werte machen kann. Dabei basiert die Formel-1-Kernphilosophie eigentlich seit jeher ganz simpel auf dem Recht des Stärkeren. Doch der schwarze Mercedes-Pilot Lewis Hamilton, schon sechsmal Weltmeister in diesem Business, hat seinen Rennstall inspiriert.

          Der Stuttgarter Spritzdüsen-Coup riecht zwar trotzdem ein bisschen penetrant nach PR-Aktion, aber sei’s drum: Vielleicht steigt ja im Mercedes-Rennstall demnächst wirklich die Zahl der „Angehörigen ethnischer Minderheiten“. Und als Nächstes lassen sie womöglich eine Frau ans Steuer. Ach was: Wir fordern einfach eine Frauenquote im Fahrerfeld! Fertig ist der Lack.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

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