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Ferrari in der Formel 1 : Vettels einsamer und trauriger Kampf

Sebastian Vettel hat bei Ferrari derzeit nicht viel zu lachen. Bild: dpa

Sebastian Vettel erlebt die wohl schwerste Zeit seiner Karriere. Viele Tifosi haben Leclerc als neue Hoffnung ins Herz geschlossen, Vettel fährt nur für sich allein. Aus solch einem Kampf können nur Champions als Sieger hervorgehen.

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          Es ist ein Trauerspiel für Sebastian Vettel: Sein Rennwagen gleicht derzeit eher einer Karikatur dessen, was die Welt als Mythos Ferrari verehrt. Seine Beziehung zum Team ist geprägt vom Wissen, dass sie in ein paar Monaten endet – und das keinesfalls „im Guten“ oder „im beiderseitigen Einvernehmen“, wie es so gern heißt. Zudem ist die Zukunft des Dreiunddreißigjährigen in der Formel 1 nach wie vor ungeklärt. „Es ist traurig“, sagte Helmut Marko, der Motorsportdirektor von Red Bull, am Wochenende in Spielberg.

          Und obwohl diese Worte nett gemeint waren – Marko gilt als einer der Wegbereiter von Vettels Karriere, bei Red Bull gewann der Deutsche jeden seiner vier WM-Titel – sind sie zugleich wie ein Schlag in die Magengrube. Vettel will kein Mitleid, er sehnt sich viel mehr nach einem Auto, mit dem er der Welt noch einmal beweisen kann, was in ihm steckt. Dass er niemand ist, der so einfach aufgibt, auch wenn er gerade erlebt, wie sein Kindheitstraum zerplatzt: Weltmeister werden für Ferrari, so, wie es seinem Freund und Idol Michael Schumacher gelungen ist.

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