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Formel 1 in Österreich : Bottas knapp vor Vettel

Sebastian Vettel verpasst die Pole Position nur knapp – Valtteri Bottas startet von Platz eins. Bild: AFP

Sebastian Vettel rast nur ganz knapp am ersten Startplatz in Spielberg vorbei. Sein Rivale Lewis Hamilton startet von weiter hinten und hofft auf Sommergewitter.

          Wenn Finnen sich freuen, lässt sich das gut auf den Punkt bringen. Mercedes an Valtteri Bottas: „P1, Valtteri!“ Bottas an Mercedes: „Yes!“ Nicht Sebastian Vettel, schon gar nicht Lewis Hamilton, sondern der Mann aus Nastola startet an diesem Sonntag mit seinem Mercedes F1 W08 von der Pole Position in den Großen Preis von Österreich (14 Uhr/ live bei RTL und Sky).

          Bottas war im dritten Abschnitt des Qualifikationslaufs 42 Hundertstelsekunden schneller gefahren als Vettel im Ferrari, dem die zweitschnellste Zeit gelang. Für Bottas, der beim Weltmeister-Team den in Rente gegangenen Nico Rosberg ersetzt hatte, ist es nach dem Rennen in Bahrein die zweite Pole Position. Hamilton, an dessen Mercedes am Mittag im dritten freien Training ein Bremsdefekt aufgetreten war, der erst kurz vor Beginn der Qualifikation behoben werden konnte, war knapp zwei Zehntelsekunden langsamer als Bottas.

          Ferrari-Pilot Sebastian Vettel verpasst die Pole Position nur knapp. Bilderstrecke

          Er wird wegen des Getriebewechsels nach dem vergangenen Rennen in Aserbaidschan um fünf Startplätze zurückgestuft und geht nur von Platz acht ins Rennen. Hinter Bottas und Vettel in der ersten werden Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen und Daniel Ricciardo (Red Bull) in der zweiten Startreihe stehen.

          Hamilton hatte kurz vor Ablauf der Qualifikationszeit einen letzten Anlauf auf die Bestzeit genommen, der durch einen Fahrfehler in der ersten Kurve scheiterte. Kurz darauf strandete der Franzose Romain Grosjean mit seinem Haas, und die Startreihenfolge war fix, bevor die Kirchturmuhr der Pfarrkirche Lind drei Uhr anzeigte und die Qualifikation beendet war. „So lala“ sei der dritte Durchgang gewesen, sagte Hamilton. Er sagte, er habe am Dienstag erfahren, dass er in Spielberg mit einer Strafe rechnen muss. Die Herangehensweise an das Rennwochenende habe sich dadurch nicht geändert.

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          „Wir wollen den Schaden minimieren.“ Die möglichen Sommergewitter am Sonntagmittag könnten „hilfreich sein“. Vielleicht machten sie das Rennen „ein bisschen mehr zur Lotterie“. Vettel dagegen sagte: „Ich bin ziemlich zufrieden. Ehrlicherweise hatten wir ein paar Mal Glück in dieser Saison und standen vor Valtteri, jetzt ist er mal knapp vor uns. Wir haben einen ordentlichen Schritt gemacht mit unserem Auto seit dem Training gestern.“ Bottas fügte seinem initialen Freuden-Ja noch einige Worte der Zufriedenheit hinzu. Er habe die Qualifikation wirklich genossen.

          Geradezu schlecht lief die Qualifikation dagegen für Sauber-Pilot Pascal Wehrlein: Langsamer als der Deutsche war in Spielberg niemand - auch nicht Teamkollege Marcus Ericsson. Wehrlein klagte darüber hinaus über Probleme mit der Batterie seines Autos. Nico Hülkenberg verpasste die dritte Qualifikationsrunde knapp und qualifizierte sich im Renault auf Startplatz elf.

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