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Testfahrten in Barcelona : Vettel nur Zuschauer beim Formel-1-Start

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Ging ihm „nicht so toll“: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel am Rande des Auftakts der Formel-1-Tests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya Bild: EPA

Der deutsche Rennfahrer ist bei den ersten Testfahrten in Katalonien zum Zuschauen verdammt. Lewis Hamilton setzt in Barcelona derweil ein erstes Ausrufezeichen.

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          Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat zum Auftakt der Formel-1-Tests nur zuschauen können. Wie die Scuderia am Mittwoch mitteilte, fühlte sich der viermalige Weltmeister „nicht toll“. Daher übernahm sein Stallrivale Charles Leclerc das Steuer des SF1000 für den kompletten Tag. Für Donnerstag ist bei den beiden Piloten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya jeweils ein Teileinsatz vorgesehen.

          Die erste Tagesbestzeit sicherte sich Titelverteidiger Lewis Hamilton (1:16,976 Minuten) vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas, der 0,337 Sekunden langsamer war. Der Brite könnte in diesem Jahr mit seinem siebten Titel die Bestmarke von Michael Schumacher einstellen. Zusammen drehten die Mercedes-Piloten im W11 173 Runden – mehr als jeder andere Rennstall. Max Verstappen absolvierte den kompletten Testtag alleine im Cockpit seines Red Bull und war mit 168 Umläufen Spitzenreiter.

          Anders als in den Vorjahren kamen alle Teams gut aus den Startlöchern, kein Rennstall hatte bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen mit größeren technischen Problemen zu kämpfen. In Katalonien werden noch bis zum Freitag Probeläufe absolviert.

          Die zweiten Testfahrten in Barcelona finden vom 26. bis zum 28. Februar statt. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren haben die Formel-1-Teams vor dem ersten Grand Prix des Jahres nur noch sechs statt acht Übungstage. Vettel & Co. bestreiten das Auftaktrennen am 15. März in Melbourne.

          Unterdessen gab der Fernsehsender RTL bekannt, dass die Live-Übertragung des Rennens in Vietnam komplett in Köln produziert werde. Grund sind nach RTL-Angaben die nicht kalkulierbare Verbreitung des Coronavirus und die „Risiken für die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen“. Es werden keine Mitarbeiter nach Vietnam reisen. Das Bild-Material wird vom Veranstalter gestellt.

          „Wir haben eine hohe Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe in einer Mitteilung. „Bei einer Berichterstattung aus Hanoi erscheinen uns die Risiken für deren Gesundheit nach sorgsamer Prüfung als zu groß. Wir sind zu dieser Entscheidung gekommen, nachdem wir zahlreiche Informationsstellen abgefragt und unterm Strich keine aus unserer Sicht verlässliche Einschätzung der Situation vor Ort erhalten haben.“

          Der Große Preis von Vietnam am 5. April ist das dritte Rennen der Saison. Hanoi ist erstmals Austragungsort der Formel 1. Nach derzeitigem Stand soll das Rennen stattfinden, obwohl die Stadt nur rund 150 Kilometer von der Grenze zu China entfernt liegt. Der Große Preis von China in Shanghai war wegen der Verbreitung des Coronavirus auf einen noch nicht genannten Zeitpunkt später im Jahr verschoben worden

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