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Rennfahrer Fernando Alonso : „Wir verändern den Motorsport“

Fernando Alonso in seinem Formel-1-Wagen beim Training in Le Castellet. Bild: AFP

Getrieben von der Langsamkeit: Fernando Alonso will Geschichte schreiben. Dabei setzt er nicht nur auf die Formel 1. Doch ist er wirklich der Anführer einer Revolution?

          4 Min.

          Der selbsternannte Revolutionär steht auf der „Forbes“-Liste der reichsten Sportler. 33 Millionen Dollar, Platz 39: Fernando Alonso, Auto Racing. Unter den 38 Sportlern, die nach Darstellung des Magazins in diesem Jahr besser verdienen als der Spanier, finden sich zwei weitere Rennfahrer. Platz zwölf Lewis Hamilton, 51 Millionen. Platz 18 Sebastian Vettel, 42,3 Millionen. Die anderen 17 Formel-1-Piloten? Nicht aufgeführt. In einer anderen Liga. Geld lügt nicht. Die drei besten Piloten in der Formel 1: Hamilton, der Brite, und Vettel, der Deutsche, je viermal Weltmeister, der Spanier Alonso zweimal. Allein: In den vergangenen drei Jahren hat Alonso mit McLaren 82 WM-Punkte eingefahren, Vettel mit Ferrari 807, Hamilton mit Mercedes 1124.

          Fernando Alonso, 36 Jahre alt, Formel-1-Weltmeister der Jahre 2005 und 2006, gewann in der Formel 1 zuletzt am 12. Mai 2013 in Barcelona. Es war sein 32. Grand-Prix-Sieg. Fünf Jahre und fünf Wochen später sitzt er in Südfrankreich, vor dem Rennen auf dem Circuit Paul-Ricard an diesem Sonntag (16.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 sowie bei RTL) und weiß, dass er für sein Talent bei McLaren viel Geld, aber nicht genug Ruhm bekommt.

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