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Rallye : Todesfall überschattet 4. Dakar-Etappe

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Tödlich verunglückt: Elmer Symons Bild: AP

Der 29 Jahre alte Motorradpilot Elmer Symons ist auf der 4. Etappe der Rallye Dakar in Marokko ums Leben gekommen. Der Südafrikaner verunglückte an einer als „gefährlich“ gekennzeichneten Stelle. Jutta Kleinschmidt hatte wieder eine Panne.

          Der Sieg von Motorradpilot Marc Coma (Spanien) auf der 4. Etappe der Rallye Dakar von Er Rachidia nach Ouarzazate in Marokko ist vom Tod seines KTM-Kollegen Elmer Symons überschattet worden. Der 29-jährige Südafrikaner nahm zum ersten Mal als Fahrer an der Traditionsveranstaltung teil, war aber zuvor zweimal als Teammitglied dabei.

          Die Rennleitung hatte um Dienstagmorgen einen Notruf von Kilometer 142 erhalten, konnte aber nach der Ankunft am Unfallort acht Minuten später nur den Tod von Symons feststellen. „Wir kennen noch keine Details, wie es zu dem Unfall kommen konnte“, sagte Rallye-Direktor Ettinee Lavigne der französischen Nachrichtenagentur AFP. „Der Vorfall passierte in einem Rennabschnitt, der als gefährlich gekennzeichnet ist.“ Symons ist der 50. Tote bei der Rallye Dakar. Im Vorjahr verstarb Motorradfahrer Andy Caldecott (Australien).

          Carlos Sainz führt, Kleinschmidt mit Problemen

          VW-Werksfahrer Carlos Sainz hat unterdessen seine Führung in der Automobilwertung vor zwei Markenkollegen weiter ausgebaut. Der Spanier, der mit seinem französischen Copiloten Michel Perin auf der Etappe von Er Rachidia nach Ouarzazate die zweitbeste Zeit hinter Jean-Louis Schlesser (Frankreich/Schles-Ford-Raid) fuhr, liegt in der Gesamtwertung 1:55 Minute vor seinen Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz. Das südafrikanisch-deutsche Duo erzielte am Dienstag die viertbeste Zeit. Dritter im Gesamtergebnis bleibt das portugiesisch-deutsche Gespann Carlos Sousa/Andreas Schulz, das einen Race Touareg aus dem Lagos-Team steuert.

          Symons wurde nur 29 Jahre alt

          Die Kölnerin Jutta Kleinschmidt blieb nach zwei Dritteln der 405 Kilometer langen Prüfung mit ihrem BMX X3 in der Wüste stehen und musste auf ihren Service warten. Nach Elektrikproblemen und einem Feuer wurde
          die Aufholjagd der Dakar-Siegerin von 2001 nun wegen eines mechanischen Problems gestoppt. Die 44 Jahre alte Physikerin war vom 23. Platz aus gestartet.

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