https://www.faz.net/-gtl-t1ye

Qualifikation in Indianapolis : Schumacher erobert Pole Position

  • Aktualisiert am

Seht her, ich kann es noch: Michael Schmuacher Bild: REUTERS

Michael Schumacher startet beim Großen Preis der Vereinigten Staaten von der Pole Position. Er fuhr im Qualifying für das Rennen in Indianapolis zum 67. Mal in seiner Karriere auf Startplatz eins. Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien landete im Renault nur auf Rang fünf.

          2 Min.

          Michael Schumacher war mal wieder der Schnellste. Der Ferrari-Star eroberte in Indianapolis zum 67. Mal in seiner Karriere die Pole Position und träumt vom vierten Sieg beim Großen Preis der Vereinigten Staaten in Folge, mit dem er das Titelrennen gegen Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) etwas spannender machen würde. Renault-Pilot Fernando Alonso landete im Qualifying für das Rennen am Sonntag (19 Uhr) mehr als 1,5 Sekunden zurück nur auf Position fünf.

          „Besser geht es nicht. Am Freitag hat Deutschland gewonnen, jetzt bin ich auf die Pole Position gefahren“, meinte Schumacher, der seinem Teamchef Jean Todt in die Arme fiel: „Ich will am Sonntag nicht nur gewinnen, sondern will möglichst viele Punkte auf Fernando aufholen. Die Chancen stehen sehr gut dafür, weil unser Paket extrem stark ist.“ Fast so überlegen wie in alten Zeiten fuhr der 37jährige in 1:10,832 Minuten zum dritten Mal in dieser Saison auf Startplatz eins und wird in der ersten Reihe von seinem Teamkollegen Felipe Massa (Brasilien/1:11,435) eskortiert. Platz drei belegte Renault-Pilot Giancarlo Fisichella (Italien/1:11,920).

          Alonso gelassen

          „Wir sind überrascht, wie schnell Ferrari ist und wissen nicht warum. Über eine Sekunde Rückstand ist eine Welt“, meinte Fisichella ratlos. Der zuletzt viermal in Folge aus Startplatz eins ins Rennen gegangene Alonso hatte in 1:12,449 keine Chance. Die 25 Punkte Vorsprung in der WM auf Schumacher könnten in Nordamerika etwas zusammenschmelzen. Alonso: „Das ist das schwerste Rennen des Jahres. Aber es ist ja bei meinem Vorsprung nicht so schlimm, wenn wir hier zwei oder vier Punkte verlieren.“

          Grund zur Freude: Schumacher strahlt

          Toyota-Pilot Ralf Schumacher zeigte nach zwei Unfällen auf der Strecke in den vergangenen Jahren als Achter in 1:12,795 eine starke Leistung. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) fuhr im BMW-Sauber in 1:15,280 auf Rang zehn und mußte sein Auto danach wegen eines Elektronikfehlers abstellen. Trotzdem sorgte Jacques Villeneuve (Kanada) als Sechster für das bislang beste Qualifying-Resultat des neuen Teams. „So stark waren wir noch nie, wir haben im Rennen eine Chance auf tolle Plazierungen“, sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

          Bester McLaren-Mercedes-Pilot war Kimi Räikkönen (Finnland) in 1:13,174 als enttäuschender Neunter. Formel-1-Neuling Nico Rosberg aus Wiesbaden steht im Williams-Cosworth nur auf Platz 19. Eine ähnliche Farce wie beim Skandalrennen 2005 mit nur sechs Autos scheint diesmal nicht zu drohen, denn auch am zweiten Tag hielten bei Temperaturen um die 34 Grad Celsius alle Gummis. Im vergangenen Jahr waren die 14 mit Michelin bereiften Autos - darunter das von Alonso - aus Sicherheitsgründen nicht in Indy gestartet.

          Weitere Themen

          Liverpool marschiert weiter Richtung Titel

          Premier League : Liverpool marschiert weiter Richtung Titel

          Auch in Wolverhampton behält Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool eine weiße Weste. Ein früherer Bundesliga-Spieler macht den entscheidenden Treffer. Für die „Reds“ ist es der 22. Sieg im 23. Spiel.

          Borussias neuer „Heiland“? Video-Seite öffnen

          Haaland vor Heimdebüt : Borussias neuer „Heiland“?

          Der junge Stürmer aus Norwegen wird von vielen BVB-Fans beim öffentlichen Training beobachtet – sein Debüt am Wochenende hat große Hoffnungen geweckt. Ist Erling Haaland der neue „Heiland“ für die Borussia?

          Topmeldungen

          Gefeiert wie ein Popstar: Heinz-Christian Strache am Donnerstagabend in Wien.

          Strache-Auftritt in Wien : „Hier steht das Original“

          Heinz-Christian Strache will in Österreich mit einer neuen „Bürgerbewegung“ in die Politik zurückkehren und seiner früheren Partei FPÖ das Leben schwer machen. Doch noch lässt er seine Anhänger zappeln – und vermeidet Festlegungen.

          Überfüllte Kliniken in China : Ein Patient alle drei Minuten

          Überfüllte Kliniken, gewalttätige Angehörige, Arztkosten als Existenzbedrohung, Menschen, die sich selbst ein Bein amputieren – und nun auch noch ein unbekannter Virus: In China sollte man besser nicht krank werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.