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Pressestimmen zur Formel 1 : „In Ungarn hat eine epochale Schlacht stattgefunden“

  • Aktualisiert am

Wurde am Ende Dritter in Ungarn: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel Bild: Reuters

Die Königsklasse des Motorsports begeistert: Beim Großen Preis von Ungarn liefern sich Hamilton und Verstappen ein packendes Duell – und Ferrari-Pilot Vettel freut und ärgert sich zugleich. Die internationalen Pressestimmen.

          Italien

          „La Repubblica“: „Der alte Mann schlägt den jungen Mann mit Stärke und Erfahrung. Lewis Hamilton, 34 und fünf Weltmeistertitel, überholt den 21-jährigen Pole-Mann Max Verstappen und gewinnt den Großen Preis von Ungarn. (...) Der Ferrari? Zuschauer des Kampfes anderer. Sebastian Vettel wurde Dritter, nachdem er Teamkollege Charles Leclerc in der 69. von 70 Runden überholt hatte.“

          „Gazzetta dello Sport“: „Der junge Löwe Max Verstappen gegen den Rockstar Lewis Hamilton. Der Champion von morgen gegen den von gestern und heute. In Ungarn hat eine epochale Schlacht stattgefunden, die den Atem 70 Runden lang anhalten ließ und die die gewohnte einschläfernde Prozession am Hungaroring in ein mitreißendes Rennen verwandelte.“

          Großbritannien

          „The Guardian“: „Das Rennen war packend, spannungsgeladen und bis zu den finalen Runden fast unmöglich im Ausgang abzuschätzen, und selbst Hamilton zweifelte daran, ob er es schaffen könnte – aber wenn der Weltmeister und Mercedes dermaßen gut sind, sind sie unschlagbar.“

          „The Telegraph“: „Das Duell zwischen dem fünfmaligen Weltmeister und seinem mutmaßlichen Erben [Verstappen] war so heftig, dass das Duo mit mehr als einer Minute Vorsprung vor allen anderen ins Ziel fuhr.  Sogar ein Fernando Alonso im Ruhestand als schwer zu befriedigender Beobachter postete eine Nachricht, in der er ihnen für die Show dankte. Dafür, welch eine Darbietung das war: ein packendes Gerangel und Hin und Her über 70 Runden unter ungarischem Sonnenschein, das Hamilton für sich entschied, dank seiner eigenen Brillanz und der Voraussicht seines Teams, ihn mit frischeren Reifen auszustatten, um Verstappen an den Haken zu nehmen.“

          Formel 1

          Spanien

          „Mundo Deportivo“: Verstappen gab während des gesamten Rennens den Ton an und hielt einen Abstand von etwa zwei Sekunden zu Lewis Hamilton aufrecht. Da er ihn nicht auf der Strecke überholen konnte, setzte Hamilton im letzten Teil des Rennens alles aufs Spiel und wählte eine Strategie mit zweitem Stopp, um sich einen weichen Reifen aufziehen zu lassen. Diese von Mercedes unterstützte und vom Piloten selbst zunächst angezweifelte Strategie hat am Ende gefruchtet und dem Mercedes-Piloten einen äußerst umkämpften Sieg beschert.“

          „Marca“: Der Grand Prix von Ungarn hat in dieser Saison den Moment markiert, in dem Red Bull Ferrari überholt. Die rote Mannschaft ist der Melancholie verfallen, die sie überkommt, wenn sie nicht mehr um den Titel kämpft und man am Ende sogar noch die Vize-Weltmeisterschaft verpassen kann.“

          Russland

          „Sport Express“: „Das Rennen auf dem Hungaroring wird einem als überwältigender Taktik-Kampf im Gedächtnis bleiben. Das Ringen um die Führung zwischen „Red Bull“ und „Mercedes“ ging nicht ganz so aus, wie es sich viele vorgestellt hatten. Max Verstappen wurde Opfer der strategischen Cleverness des Teams von Lewis Hamilton.“

          Schweiz

          „Blick“: „Was für eine heiße Gummi-Schlacht beim GP Ungarn in Budapest! Mit dem besseren Ende für Lewis Hamilton (34). Der WM-Leader gönnt sich im Mercedes mit einer strategischen Super-Leistung im Königsduell mit Max Verstappen seinen 7. Sieg in Ungarn. Es ist dies schon sein 81. Karriere-Triumph – da fehlen nur noch zehn auf die 91 Rekord-Siege von Michael Schumacher.“

          Formel 1
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