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Ein Rennen vor dem Rennen : Mehr Action, mehr Geld

  • -Aktualisiert am

Jetzt aber schnell: Die Dramatik eines Rennstarts erleben die Fans in Großbritannien gleich zwei Mal. Bild: dpa

Gegen die Freitagslangeweile: Die Formel 1 testet ihr Sprint-Format ausgerechnet in Silverstone. Wird es eine aufregende Chance oder eine risikoscheue Prozession?

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          Die Formel 1 wird amerikanischer. Das ist mit Besitzern aus den USA keine große Überraschung. Die Nachfolger von Bernie Ecclestone wollen der Königsklasse neue Kunden erschließen, und das geht ihrer Meinung nach nicht, wenn man krampfhaft an Formaten festhält, die seit der Gründung im Jahr 1950 Bestand haben.

          Die Inflation an Rennen zwingt die Serienbetreiber dazu, 23 Mal eine neue Geschichte zu erzählen. Es gibt aber nur ein Monte Carlo und ein Monza und ein Spa und ein echtes Nachtrennen und zwei Grands Prix, die bei Tageslicht beginnen und in der Dunkelheit aufhören. Dazu noch ein bis zwei neue Destinationen pro Saison. Da stellte sich ganz automatisch die Frage, wie man seine Events besser verkauft und ihnen ein Alleinstellungsmerkmal gibt. Ein Ansatzpunkt ist das seit 2006 festgefahrene Qualifikationsformat. Das K.-o.-System in drei Akten entstand aus vielen Fehlversuchen und ist eigentlich nicht steigerungsfähig. Und doch hat es eine Schwäche: Es degradiert den Freitag zur Bedeutungslosigkeit.

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