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Rennfahrer mit Ziel : Was Sébastien Loeb bei der Rallye Dakar will

  • -Aktualisiert am

Will Spaß haben im peruanischen Sand: Sébastien Loeb. Bild: AFP

Super-Séb, ganz privat: Bei der Rallye Dakar geht es 5000 Kilometer durch Perus Sandwüste. Der französische Ausnahmepilot hat eigentlich kein Team und fährt dennoch mit. Warum nur?

          3 Min.

          Auch ein neunmaliger Rallye-Weltmeister muss sich gelegentlich zurücknehmen. Zum Beispiel, wenn er unbedingt die seinem Hauptbetätigungsfeld nur entfernt verwandte Rallye Dakar gewinnen will. Nach dem Ausstieg des Peugeot-Werksteams, mit dem er in drei Versuchen über Rang zwei nicht hinausgekommen war, schien das Thema für Sébastien Loeb erledigt. Doch am Sonntag rollte er in der peruanischen Hauptstadt Lima wieder über die Startrampe – als Privatfahrer.

          Bild: dpa / dakar.com

          Die Idee zu diesem Abenteuer kam dem Franzosen angeblich, als er Videos seiner früheren Teamkollegen Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz von den Vorbereitungen auf die bevorstehende Rallye Dakar im Internet entdeckte. Die beiden waren zum Konkurrenzteam Mini übergelaufen. Der Gedanke, seine damit wieder zu den Favoriten zählenden Kumpel herauszufordern, ließ Loeb keine Ruhe. Kurz vor dem Start stellte er einen von Sponsoren finanzierten Einsatz zusammen. Für die eigene Vorbereitung blieb kaum Zeit. „Aber ich habe ja nicht alles vergessen, was ich in drei Jahren im Werksteam gelernt habe“, sagt er und macht sich selbst Mut.

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