https://www.faz.net/-gu4-9tafz

Rückkehr nach Horror-Unfall : „99 Prozent der Leute verstehen das nicht“

  • Aktualisiert am

Hat ein Ziel vor Augen: Rennfahrerin Sophia Flörsch, hier im Oktober 2018 Bild: Picture-Alliance

Die deutsche Rennfahrerin Sophia Flörsch verunglückte vor einem Jahr in Macao und verletzte sich schwer. Nun kehrt die erst 18-Jährige zurück an den Unglücksort. Ihr neuer Wagen hat 130 PS mehr.

          1 Min.

          Ein Jahr nach ihrem Horror-Unfall ist Rennfahrerin Sophia Flörsch selbst von ihrer schnellen Rückkehr an den Unglücksort Macao überrascht. „Mir war immer klar, dass ich nach Macao zurückkehre, aber noch bis zur Mitte des Jahres hätte ich nicht gedacht, dass es schon jetzt so weit ist. Umso glücklicher bin ich jetzt“, sagte die 18-jährige Münchnerin der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf den erst vor Kurzem unterzeichneten Vertrag für das Formel-3-Rennen an diesem Wochenende sei das „auch ein bisschen surreal“.

          Die Teenagerin war Mitte November vergangenen Jahres beim Weltfinale der Formel 3 auf dem gefährlich engen Stadtkurs schwer verunglückt und hatte sich bei dem Unfall den siebten Halswirbel gebrochen. Auf die Frage, ob ihre Rückkehr auch eine Form von Besessenheit widerspiegele, antwortete Flörsch: „99 Prozent der Leute verstehen das nicht. Ich glaube, dass vor allem Leute das glauben, weil sie das selber nicht machen würden.“

          Flörsch startet auf dem Kurs in der Nähe von Hongkong für das HWA-Team. „Natürlich bin ich von Macao besessen, aber das hat nichts mit dem Unfall, sondern vielmehr damit zu tun, dass die Strecke so geil ist“, sagte Flörsch, die 2020 in die Internationale Formel-3-Serie aufsteigen will. In dieser Saison fuhr sie in der Formula Regional European Championship. Die Wagen in Macao haben nun 130 PS mehr. Flörsch kennt ihr Auto bis auf eine Ausnahme nur von der Arbeit im Simulator.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ökonom Gabriel Felbermayr : „Trump hat dem Welthandel bisher nicht geschadet“

          Der Ökonom Gabriel Felbermayr hat seine Meinung geändert: Zölle findet er nicht mehr so schlimm wie früher. Im Interview erklärt er, wie Deutschland mit Amerika und China umgehen sollte und warum es eine Digitalsteuer braucht.
          Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

          Arbeitsrecht : Keine Lohnfortzahlung bei neuer Erkrankung

          Kranke Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Kommt der Mitarbeiter dann direkt mit einem weiteren Krankenschein, kann der Chef die Zahlung verweigern. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt bestätigt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.