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Rallye Dakar : Todesursache von Motorradpilot Hernik geklärt

  • Aktualisiert am

Michal Hernik wurde Opfer der extremen klimatischen Bedingungen Bild: dpa

Der polnische Motorradfahrer Michal Hernik wurde auf der dritten Etappe der Rallye Dakar 300 Meter von der Piste entfernt leblos aufgefunden. Nach der Autopsie ist nun klar, woran der Debütant gestorben ist.

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          Der polnische Motorradfahrer Michal Hernik ist bei der Rallye Dakar aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen gestorben. Die Todesursache war eine Dehydration, befand die Autopsie des am Dienstag an der Strecke der dritten Rallye-Etappe in Westargentinien leblos aufgefundenen Piloten. Dies berichtete am Donnerstag das Nachrichtenportal Infobae nach Angaben der Rallye-Veranstalter.

          Die Leiche Herniks wurde auf der Strecke von San Juan nach Chilecito 300 Meter von der Piste entfernt geborgen. Der Pilot trug keinen Helm, als eine Suchmannschaft ihn auf der steilen und kurvenreichen Strecke der Cuesta de Miranda fand. Das Motorrad lag auf dem Boden. Die Temperaturen kommen in der Region auf über 40 Grad Celsius. Der 39-Jährige habe kein Notsignal abgegeben, erklärten die Veranstalter.

          Yazeed Al-Rajhi aus Saudi-Arabien und sein Berliner Ko-Pilot Timo Gottschalk haben derweil auf der fünften Etappe nur knapp den Tagessieg verpasst. Das Toyota-Duo musste sich auf dem Teilstück von Copiado nach Antofagasta mit 20 Sekunden Rückstand dem russischen Mini-Team Wladimir Wasiljew/Konstantin Zhilzow geschlagen geben. Den dritten Platz belegten die Amerikaner Robby Gordon und Johnny Campbell im Gordini.

          Die Führung in der Gesamtwertung behauptete Nasser Al-Attiyah aus Qatar mit seinem französischer Beifahrer Matthieu Baumel (Mini). Das Duo konnte mit dem vierten Platz den Vorsprung auf die diesmal sechstplazierte südafrikanisch-deutsche Kombination Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Toyota) gar auf 10:35 Minuten ausbauen.

          Die 36. Auflage der Rallye führt über rund 9000 Kilometern durch Chile, Bolivien und Argentinien. Ziel ist am 17. Januar die argentinische Hauptstadt Buenos Aires.

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