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Motorsport in Peru : Al-Attiyah holt Gesamtsieg bei Rallye Dakar

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Sieger im Sand von Peru: Nasser Al-Attiyah (rechts) und Kopilot Matthieu Baumel. Bild: Reuters

Nasser Al-Attiyah steht bei der Rallye Dakar wieder oben – zum dritten Mal gewinnt der Pilot aus Qatar den Klassiker. Für einen Deutschen läuft es zehn Jahre nach seiner Sternstunde nicht ganz so gut.

          Nasser Al-Attiyah hat sich zum dritten Mal zum König der Rallye Dakar gekrönt. Der 48 Jahre alte Pilot aus Qatar war mit seinem Beifahrer Matthieu Baumel auf der letzten Etappe am Donnerstag nicht mehr von der Konkurrenz einzuholen. Al-Attiyah gewann das strapaziöse Offroad-Abenteuer durch Peru zum dritten Mal nach 2011 und 2015 und bescherte Toyota den erstmaligen Sieg als Hersteller.

          Der Pilot aus Qatar war mit einem komfortablen Vorsprung von mehr als 51 Minuten in den abschließenden Zeitabschnitt gestartet. Am Ende hatte Al-Attiyah noch mehr als 46 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Nani Roma (Mini) aus Spanien. Dritter bei der 41. Auflage der Dakar wurde der Franzose Sebastien Loeb, der zusammen mit seinem Beifahrer Daniel Elena für das private Team PH Sport an den Start ging. Damit feierte der neunmalige Rallye-Weltmeister auch bei seiner vierten Teilnahme an dem Klassiker, der immer wieder auch Menschenleben gefordert hat, nicht den ersehnten Triumph.

          Die zehnte Etappe nach 112 Kilometern in der Wertungsprüfung von Pisco zurück in die Hauptstadt Lima sicherte sich der spanische Vorjahres-Gesamtsieger Carlos Sainz vom hessischen Mini-Team X-Raid. Der Südafrikaner Giniel de Villiers belegte mit seinem deutschen Kopiloten Dirk von Zitzewitz (Toyota) den neunten Platz in der Gesamtwertung. Vor zehn Jahren hatte das Duo das Abenteuer durch Sand und Wüste noch gewonnen.

          Der Franzose Stéphane Peterhansel, mit 13 Erfolgen Rekordsieger der seit 2009 durch Südamerika führenden Rallye Dakar, musste nach der vorletzten Etappe aufgeben, da sich sein Beifahrer David Castera bei einem Unfall mit dem Mini verletzt hatte.

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