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Probleme im Motorsport : „Ich rechne mit einer Insolvenzwelle“

Der Motorsport ist in Gefahr: „Kleinere und mittelständische Teams von fünf bis fünfzig Mitarbeitern sind in ihrer Existenz bedroht.“ Bild: Imago

Karl-Friedrich Ziegahn vertritt den Breitensport auf der Rennstrecke: Ein Interview über Corona-Rennen am Nürburgring und die Umweltdiskussion mit der Generation Greta.

          4 Min.

          Karl-Friedrich Ziegahn ist seit fast 50 Jahren aktiver Motorsportler und Funktionär. 2005 übernahm er die Präsidentschaft im Deutschen Sportfahrer Kreis e.V., der sich der Förderung des Breitensports verschrieben hat. Der promovierte Diplomphysiker arbeitet unter anderem als Leiter des Bereichs „Natürliche und gebaute Umwelt“ am Karlsruher Institut für Technologie.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Am Wochenende gab es erstmals seit dem Lockdown wieder ein Langstrecken-Rennen im Motorsport auf dem Nürburgring. Bekommt die Szene die Kurve?

          Das sehe ich noch nicht. Kleinere und mittelständische Teams von fünf bis fünfzig Mitarbeitern sind durch die lange Phase ohne Rennen in ihrer Existenz bedroht. Wir haben gedanklich trotz der leichten Öffnung einen Haken an die Saison machen müssen. Ich rechne mit einer Insolvenzwelle.

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