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Motorsport : Drei Todesfälle bei der Rallye Dakar

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Der belgische Motorradfahrer Eric Palante verunglückte auf der fünften Etappe Bild: dpa

Das sportliche Geschehen bei der 35. Rallye Dakar rückt wieder einmal in den Hintergrund. Bei Unfällen verlieren drei Personen ihr Leben. Die Gesamtzahl der Dakar-Toten steigt auf 65.

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          Die berüchtigte Rallye Dakar sorgt auch 2014 für negative Schlagzeilen. Wie die Organisatoren am Freitag offiziell bekanntgaben, verunglückte der belgische Motorradfahrer Eric Palante bei einem Unfall am Donnerstag auf der fünften Etappe in Argentinien von Chilecito nach San Miguel de Tucumán bei Kilometer 143 tödlich.

          „Die Umstände und die Todesursache werden von einem Richter der Provinz Catamarca untersucht“, hieß es in einer Stellungnahme des Veranstalters. Für Palante, der am 21. Januar 51 Jahre alt geworden wäre, war es der elfte Dakar-Start. Mit Rang 66 verzeichnete er 2012 sein bestes Ergebnis.

          Bei einem schweren Autounfall kamen zudem zwei nicht akkreditierte Journalisten in der Nacht zu Freitag ums Leben. Sie waren mit ihrem Wagen aus bisher ungeklärten Gründen in eine Schlucht gestützt. Zwei weitere Personen wurden dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Damit verzeichnet die Rallye Dakar seit ihrer ersten Austragung 1978 bereits 65 Todesopfer unter Teilnehmern, Begleitern und Zuschauern.

          Als erster Fahrer bei der diesjährigen Dakar verteidigte der Spanier Joan Roma auf dem 694 Kilometer langen sechsten Teilstück von San Miguel de Tucumán nach Salta in Argentinien die Führung in der Gesamtwertung. Dazu reichte dem 41-Jährigen im Mini des deutschen Teams X-raid aus Trebur beim zweiten Tagessieg seines französischen Teamkollegen Stéphane Peterhansel ein sechster Platz.

          Eric Palante

          Lokalmatador Orlando Terranova verkürzte als Gesamtzweiter mit Rang drei der Tageswertung in einem weiteren X-raid-Mini den Rückstand auf Roma auf 30:30 Minuten. Als bester deutscher Teilnehmer verbesserten sich Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) und sein südafrikanischen Partner Giniel de Villiers nach Platz vier in der Tageswertung im Toyota Hilux vom fünften auf den vierten Rang im Gesamtklassement (40:54 Minuten zurück). KTM-Werksfahrer Marc Coma baute seine Führung in der Motorradwertung aus.

          Nach einem Ruhetag geht es am Sonntag über Bolivien, das als 28. Gastgeberland in die Dakar-Geschichte eingeht, weiter nach Chile, wo am 18. Januar in Valparaiso die Sieger gekürt werden.

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