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Motorrad-WM : Zwei Brüder, zwei Titel

  • Aktualisiert am

Letzte Ausfahrt Valencia: Marc Marquez reicht Rang drei Bild: dpa

Zum ersten Mal wird ein Geschwisterpaar im gleichen Jahr Motorrad-Weltmeister: Alex Marquez gewinnt die Moto3-Kategorie, Marc Marquez schreibt sogar MotoGP-Geschichte.

          Weltmeister Marc Marquez hat im letzten Saisonrennen der Motorrad-Weltmeisterschaft Geschichte geschrieben. Dem Honda-Pilot gelang am Sonntag in Valencia sein 13. Saisonerfolg und damit ein Rekord in der Königsklasse MotoGP. Marquez verwies den neunmaligen Champion Valentino Rossi aus Italien auf Yamaha und seinen Teamkollegen Daniel Pedrosa aus Spanien auf die Plätze.

          Für Stefan Bradl endete sein dreijähriges Engagement beim LCR-Honda-Team mit einem achten Rang. Der Zahlinger wechselt zur nächsten Saison zum Forward-Team und fährt dann Yamaha.

          Auch der kleine Bruder ist Weltmeister

          Zuvor hatte Alex Marquez den WM-Titel in der Moto3-Kategorie geholt und damit dafür gesorgt, dass erstmals ein Geschwisterpaar im gleichen Jahr zu Champion-Ehren kam. Dem jüngeren Bruder von MotoGP-Weltmeister Marc Marquez reichte ein dritter Rang beim WM-Finale. Sein härtester Titelrivale, der Australier Jack Miller, gewann zwar das Rennen, ihm fehlten am Ende aber zwei Zähler zum Gesamterfolg. Zweiter in Valencia wurde der Spanier Isaac Vinales.

          Die deutschen Piloten spielten keine Rolle. Während Philipp Öttl bereits in der Anfangsphase ausschied, belegte Luca Grünwald in seinem vorerst letzten Grand Prix Rang 22.

          Das letzte Rennen der Saison in der Moto2-Klasse gewann der Schweizer Tom Lüthi. Er verwies den spanischen Weltmeister Esteve Rabat und Johann Zarco aus Frankreich auf die Plätze.

          Der Pflugdorfer Marcel Schrötter kam auf den achten Rang. Sandro Cortese aus Berkheim schied nach einer Kollision bereits in der zweiten Kurve aus. Jonas Folger (Schwindegg) belegte Rang 13. Im Gesamtklassement wurde Cortese Neunter vor Schrötter.

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