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Motorrad-Star Rossi baut Unfälle : „Ich bin zu alt für solche Dinge“

  • Aktualisiert am

Noch kein Profi an der Konsole: Valentino Rossi, hier 2015 Bild: Reuters

Auf den Rennstrecken war Valentino Rossi jahrelang das Maß aller Dinge. Neun Mal wurde er Motorrad-Weltmeister. Nun aber gab der Italiener an anderer Stelle ein sehr wechselhaftes Debüt. Seine Reaktion fällt eindeutig aus.

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          Der italienische Motorrad-Superstar Valentino Rossi hat ein turbulentes Debüt auf der Playstation gegeben. Beim zweiten „Stay at Home GP“ der Königsklasse MotoGP landete der neunmalige Weltmeister nach mehreren Unfällen auf Platz sieben. „Ich bin zu alt für solche Dinge“, sagte der 41-jährige Rossi mit einem Lächeln. „Es ist seltsam, auf der Playstation zu fahren. Ich versuche, besser zu werden.“

          Den Sieg beim Rennen mit zehn Teilnehmern in der offiziellen Simulation von Milestone holte sich auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg der Italiener Francesco Bagnaia. Serien-Weltmeister Marc Marquez wurde Vierter. Die virtuelle Premiere in Mugello hatte der jüngere Bruder von Marc Marquez, Alex Marquez, für sich entschieden.

          Bundesliga-Schiedsrichter chancenlos

          Auch in der Fußball-Bundesliga wurde virtuell „gespielt“. Gut eine Woche nach seinem Prestigeerfolg gegen Bundesligaprofi Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach (2:1) ist dabei Fußball-Schiedsrichter Deniz Aytekin bei der „Bundesliga Home Challenge“ auf der Konsole jedoch ohne Chance geblieben. Der 41 Jahre alte Referee aus Oberasbach unterlag am dritten Spieltag in der Simulation FIFA 20 gegen Felix Platte vom Zweitligaklub SV Darmstadt 98 deutlich mit 0:5. Für den früheren U 21-Nationalspieler war es der dritte Sieg im dritten Spiel.

          In Addition der beiden Spiele kassierten die DFB-Schiedsrichter gegen Darmstadt eine deftige 1:10-Niederlage. Aytekins Schiedsrichterkollege Daniel Schlager schnupperte aber gegen E-Gaming-Profi Luca „LucaB3rna“ Bernhard lange an einer Überraschung. Bis zur 67. Minute hielt Schlager ein Remis, verlor dann aber doch mit 1:5.

          29 der 36 Profiklubs aus der ersten und zweiten Bundesliga sind bei der Home Challenge vertreten, das Schiedsrichter-Duo Aytekin und Schlager komplettiert das Teilnehmerfeld. Üblicherweise ist pro Team mindestens ein Lizenzspieler und „eine Person aus dem entsprechenden Klub oder dessen Umfeld“, wie zum Beispiel ein E-Gaming-Profi, am Start.

          Jede Begegnung des Turniers besteht aus zwei einzelnen Partien. Offiziell geht der neue Wettbewerb jedoch in keine sportliche Wertung ein. Aktuell ruht wegen der Coronakrise sowohl der Spielbetrieb in den Fußball-Ligen als auch in der FIFA Global Series der E-Gamer.

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