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Motorrad-Pilot Stefan Bradl : „Bei uns gibt es mehr Action als in der Formel 1“

Bereit: Stefan Bradl beim Training auf dem Sachsenring Bild: Picture-Alliance

Eigentlich ist er nur Testpilot, doch beim MotoGP auf dem Sachsenring muss Stefan Bradl als Fahrer einspringen. Vor dem Rennen spricht er im Interview über den Wahnsinn seines Sports und das Absurde an E-Motorrädern.

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          Stefan Bradl geht beim Großen Motorrad-Preis von Deutschland an diesem Sonntag aus der fünften Startreihe ins Rennen. Der Ersatzmann belegte im MotoGP-Qualifying auf dem Sachsenring mit seiner Werks-Honda den 14. Platz und hat damit weiter Chancen auf das erhoffte Top-10-Ergebnis. Bradl ist für den verletzten Spanier Jorge Lorenzo eingesprungen. Bradl fehlten im ersten Qualifying (Q1) nur 1,25 Zehntelsekunden zum Sprung ins Q2 der zwölf Besten. Der Honda-Testfahrer absolviert am Sonntag (14.00 Uhr bei ServusTV und DAZN) sein zweites Saisonrennen, in Jerez war der 29-Jährige mit einer Wildcard Zehnter geworden.

          Die Pole Position holte sich wie immer Marc Marquez. Der Weltmeister steht zum zehnten Mal nacheinander am Sachsenring auf Startplatz eins und hat die besten Voraussetzungen für seinen zehnten Sieg in Deutschland in Serie. Neben dem spanischen Honda-Piloten stehen Shootingstar Fabio Quartararo (Frankreich) und Maverick Vinales (Spanien/beide Yamaha). Rookie Quartararo hatte sich im Vormittagstraining eine Subluxation in der linken Schulter zugezogen, kämpfte sich aber durch.

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