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Großer Preis von Deutschland : Ersatzmann Bradl Zehnter auf Sachsenring

  • Aktualisiert am

Schnell auf dem Sachsenring: Stefan Bradl wird Zehnter und ist zufrieden. Bild: dpa

Stefan Bradl ist eigentlich Hondas Testpilot und sonst als Fernseh-Experte im Einsatz. Auf dem Sachsenring aber muss er wegen des Ausfalls eines Kollegen einspringen – und fährt sogar in die Punkteränge.

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          Motorrad-Pilot Stefan Bradl ist beim Großen Preis von Deutschland in die Punkteränge gefahren. Auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal wurde Bradl auf seiner Werks-Honda im Rennen der Moto-GP-Klasse beim souveränen Sieg des spanischen WM-Spitzenreiters Marc Marquez Zehnter. Bradls Teamkollege Marquez setzte sich schnell ab und fuhr ein einsames Rennen.

          Im Ziel hatte der Titelverteidiger, der seit 2010 jedes Jahr den Großen Preis von Deutschland in seiner Rennklasse gewonnen hat, fast fünf Sekunden Vorsprung vor Maverick Vinales (Spanien/Yamaha), Dritter wurde der Brite Cal Crutchlow (Honda). Für Marquez war es der fünfte Grand-Prix-Sieg im neunten Rennen der Saison.

          Bradl, von Platz 14 gestartet, fuhr ein solides Rennen und konnte von einigen Stürzen profitieren. „Ich bin rundum zufrieden“, sagte Bradl im Ziel. Hondas Testpilot, sonst als Fernseh-Experte im Einsatz, war auf Grund einer Verletzung des Stammfahrers Jorge Lorenzo zum Einsatz gekommen. „TV-Experte ist schön und gut, aber das hier ist schon noch was anderes. Ich kann es wenigstens noch ein bisschen.“ Bradl hatte seine Moto-GP-Karriere Ende der Saison 2016 beendet, war aber bereits im vergangenen Jahr als Ersatzmann beim Großen Preis von Deutschland zum Einsatz gekommen.

          Im Rennen der Moto-2-Klasse fuhr Marcel Schrötter auf den dritten Platz. Es siegte Alex Marquez, der jüngere Bruder von Marc Marquez vor dem Südafrikaner Brad Binder.

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