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Formel 2 : Mick Schumachers guter Start in die neue Klasse

  • Aktualisiert am

Gut beraten: Mick Schumacher gelingt das Formel-2-Debüt. Bild: AP

Vier Punkte und die Pole: Mick Schumacher ist bei seinem Debüt in der Formel 2 direkt vorne dabei. Der Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters darf am Dienstag zudem im Ferrari testen.

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          Die ersten Punkte erobert, die Pole Position gesichert, das teaminterne Duell gewonnen: Mick Schumacher hat einen guten Start in seine Formel-2-Karriere hingelegt. Der Prema-Pilot und Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher raste beim ersten Saisonrennen in Bahrein am Samstag auf den achten Platz. Damit sicherte sich Schumacher nicht nur seine ersten vier Punkte im Unterbau der Königsklasse, sondern auch die Pole Position für das Sprintrennen an diesem Sonntag (13.15 Uhr MESZ).

          Laut Reglement starten die ersten Acht des Samstagsrennens in umgekehrter Reihenfolge in den verkürzten zweiten Lauf am Sonntag. „Es war auf jeden Fall ein guter Anfang, selbst wenn ich noch jedes Mal dazulerne, wenn ich in den Wagen steige“, sagte der von Rang zehn gestartete Schumacher. „Es war ein wirklich sehr interessantes und aufregendes Rennen.“ Mit der Entscheidung am Samstag hatte der vom zehnten Platz gestartete Schumacher erwartungsgemäß nichts zu tun. Der Sieg ging an Nicholas Latifi aus Kanada (Dams) vor Pole-Setter Luca Ghiotto aus Italien (UNI-Virtuosi) und dem brasilianischen Trainingsschnellsten Sergio Sette Camara (Dams).

          Nach dem Umschalten der Ampeln um 13.13 Uhr gelang Schumacher ein solider Start. Er verteidigte seine Position und schob sich noch in der ersten Runde an seinem indonesischen Teamkollegen Sean Gelael vorbei, der als Siebter gestartet war. In den engen Zweikämpfen der Anfangsphase zahlte Schumacher kurz darauf aber Lehrgeld. Erst gab er seine Position zu leicht an Gelael ab, dann überholte ihn auch Camara. Ohne eigenes Zutun verbuchte Schumacher kurz darauf einen Punktsieg im teaminternen Duell: Gelael verlor am Ende der Zielgeraden die Kontrolle über seinen Wagen und schied aus.

          In der Folge verlief das Rennen für Schumacher zunächst unauffällig. Im Mittelfeld wuchs der Rückstand auf die Vorderleute, zugleich hielt er die hinter ihm fahrende Konkurrenz auf Abstand. Der Pflichtboxenstopp zur Mitte des Rennens kostete Schumacher einige Plätze, die er sich sukzessive zurückeroberte. Das Reifenmanagement, das Schumacher zuvor als größte Herausforderung ausgemacht hatte, meisterte er offensichtlich gut. Während die Konkurrenz zunehmend abbaute, machte Schumacher Boden gut. Zudem parierte er in entscheidenden Momenten Angriffe der Konkurrenz. Den gelungenen Auftakt veredelte Schumacher in der Schlussrunde, als er kurz vor dem Ziel den Japaner Nobuharu Matsushita (Carlin) überholte und Rang acht perfekt machte.

          Die Formel 2 ist für Schumacher ein weitere Schritt auf dem erhofften Weg in die Formel 1. Nach dem Gewinn der Formel-3-Europameisterschaft im Vorjahr war der Aufstieg die logische Konsequenz, die Herausforderungen des Unterbaus der Königsklasse sowie die Umstellung auf die schwereren und deutlich leistungsstärkeren Wagen der Formel 2 sind jedoch groß. An der Königsklasse ist Schumacher allerdings schon jetzt näher als andere Piloten im 20-köpfigen Fahrerfeld der Formel 2. Ab dem kommenden Dienstag wird er bei den Formel-1-Testfahrten teilnehmen und dabei unter anderem im Ferrari-Cockpit sitzen.

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