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Mehr Vielfalt im Motorsport : „Air“ Jordan gründet Nascar-Team

  • Aktualisiert am

Prominenter Kämpfer gegen Rassismus: Michael Jordan Bild: AP

Mit der Gründung eines eigenen Nascar-Teams unternimmt Basketball-Legende Michael Jordan den nächsten Schritt im Kampf gegen Rassismus in den Vereinigten Staaten.

          1 Min.

          Michael Jordans nächste Station im Kampf gegen Rassismus liegt an der Rennstrecke. Umgeben von schnellen Autos und Motorengeheul, will die Basketball-Legende mit der Gründung eines eigenen Nascar-Teams den nächsten Schritt auf dem Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit in den Vereinigten Staaten machen.

          Die Verpflichtung von Bubba Wallace, dem einzigen schwarzen Fahrer im Feld, ist das erste Zeichen. „Ich sehe es als eine Chance, ein neues Publikum zu erreichen und mehr Möglichkeiten für Schwarze im Rennsport zu eröffnen“, schrieb Jordan in einem Statement. Zusammen mit Nascar-Fahrer Denny Hamlin als Anteilseigner wird der sechsmalige NBA-Sieger diese Mission angehen. Einen Namen hat das neue Team aber noch nicht.

          Die vor allem in der weißen Mittelschicht beliebte Rennserie Nascar habe seit jeher „mit der Vielfalt zu kämpfen, es gab nur wenige schwarze Besitzer“, schrieb Jordan, der auch Eigentümer des NBA-Teams Charlotte Hornets ist. „Das Timing schien jetzt perfekt zu sein, da die Serie sich weiterentwickelt und den sozialen Wandel mehr und mehr annimmt.“

          Der erste Fahrer des „Air“-Jordan-Rennteams: Bubba Wallace
          Der erste Fahrer des „Air“-Jordan-Rennteams: Bubba Wallace : Bild: AFP

          Die Black-Lives-Matter-Bewegung, die seit dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd an Bedeutung gewonnen hat, ging auch dank Wallace nicht an der Nascar-Serie spurlos vorbei. Der 26-Jährige setzt sich selbst immer wieder vehement für die Rechte von Schwarzen ein und sorgte dafür, dass die umstrittene Konföderierten-Flagge, die als Symbol für Sklaverei und Rassismus gilt, bei Rennen verboten wurde.

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