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Kurzer Motorsport-Auftritt : Aston Martin verlässt DTM

  • -Aktualisiert am

Weg von der Rennstrecke: Das Team R-Motorsport und Aston Martin fahren nicht weiter in der DTM mit. Bild: dpa

Das war es schon wieder: Aston Martin verlässt die DTM nach nur einem Jahr. Ob und wie die Tourenwagenserie mit den beiden übrig gebliebenen Herstellern Audi und BMW weitergehen wird, ist offen.

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          Der Überraschungseffekt hält sich in Grenzen. Das Team R-Motorsport, das in der vergangenen Saison mit Aston Martin in die DTM eingestiegen war, wird in diesem Jahr nicht wieder antreten. Dies gab das Privatteam aus der Schweiz am Freitag bekannt. „Die Neubeurteilung unseres Motorsport-Programms kam zu dem Ergebnis, dass wir neue Prioritäten für die Zukunft setzen wollen und dass das DTM-Engagement dafür nicht zielführend sein würde“, verkündete Teamchef Florian Kamelger.

          Die beiden Mediziner Kamelger und Andreas Baenziger, Aston-Martin-Exklusivhändler bei St. Gallen, sind nach dem Ausscheiden von Mercedes zum Saisonende 2018 mit dessen Einsatzteam HWA in der vergangenen Saison angetreten. Innerhalb von 93 Tagen hatte die erfahrene DTM-Truppe, die in 19 Jahren zehn DTM-Meisterschaften und 136 Rennsiege errang, vier Fahrzeuge aufgebaut.

          Doch nach nur einem Jahr erfolgte die Trennung. Offiziell waren die vier Vantage-Rennwagen zu häufig wegen technischer Defekte ausgefallen; inoffiziell verlautete, dass einige Rechnungen nicht wie vereinbart beglichen wurden*. Ob und wie die Tourenwagenserie mit den beiden übrig gebliebenen Herstellern Audi und BMW weitergehen wird, ist offen.

          *Anmerkung der Redaktion: Der Motorsport-Rennstall R-Motorsport legt wert auf die Feststellung, dass das „Gerücht, dass einige Rechnungen“ während des Engagements in der DTM 2019 „nicht wie vereinbart beglichen wurden, nicht den Tatsachen“, entspricht. In diesem Text war behauptet worden, es sei auch wegen ausstehender Zahlungen zum Ende der Zusammenarbeit mit der HWA AG gekommen und damit zum Ausstieg aus der Serie. „Unser DTM-Programm war solide finanziert“, teilte R-Motorsport mit und verwies auf einen fehlenden gemeinsamen unternehmerischen Nenner als Grund für die Trennung. Gegenwärtig würden dazu noch die letzten offenen Themen verhandelt. Die Fahrgemeinschaft hatte Autos im Namen von Aston Martin eingesetzt.

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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