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Legendäres Rennen : Bitteres Ende für Alonso bei Indy 500

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Aus dem Rennfahrer wird ein Fußgänger: Fernando Alonso nach seinem Aus. Bild: EPA

Zwischenzeitlich führte der von Platz fünf gestartete Fernando Alonso das Feld bei der legendären Indy 500 sogar an. Doch das Rennen hätte für die Formel-1-Leihgabe nicht schlechter enden können.

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          Der Ausflug des leidgeplagten zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso zu den legendären Indy 500 hätte bitterer kaum enden können. Der 35 Jahre alte Spanier musste seinen Rennwagen am Sonntag nach 179 von 200 Runden am Streckenrand des berühmten Ovals abstellen. Rauch stieg aus seinem Auto, der Honda-Motor ließ Alonso im Stich. In aller Seelenruhe rollte er aus, schaltete den orangenen Andretti-Wagen ab und klappte das Visier nach oben.

          Zwischenzeitig hatte der von Rang fünf gestartete Alonso das Feld sogar angeführt. Sein Ausflug zu den Indy 500 war zur großen Hoffnung für den Spanier geworden, der in dieser Formel-1-Saison zwei Rennen nicht beenden und eines erst gar nicht beginnen konnte. Der Honda-Motor im McLaren machte immer wieder große Probleme. Umso größer waren die Freude bei Alonso und auch der PR-Coup für das ehemalige Traditions-Team, den Spanier in Indianapolis antreten zu lassen.

          Den Platz im Cockpit des Formel-1-Autos beim Klassiker am Sonntag in Monte Carlo hatte Ein-Rennen-Rückkehrer Jenson Button eingenommen. Der Weltmeister von 2009 aus Großbritannien schied nach einem selbst verschuldeten Unfall an letzter Stelle liegend aus. Wegen Arbeiten am Wagen hatte er aus der Boxengasse starten müssen. Alonso hatte ihn kurz zuvor noch launig viel Glück gewünscht. Das hätte er selbst allerdings erst recht gebrauchen können. Den Sieg sicherte sich bei den 101. Indy 500 Takumo Sato. Der ehemalige Formel-1-Pilot ist der erste Japaner, dem dies gelang.

          Das Auto spielte nicht mehr mit beim früheren Formel-1-Weltmeister. Bilderstrecke
          Das Auto spielte nicht mehr mit beim früheren Formel-1-Weltmeister. :

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