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Formel E : Auf Flüsterfahrt in die Zukunft

Wohin führt der Weg der Formel E? Die Rennserie startet in Saudi-Arabien. Bild: dpa

Die Verantwortlichen der Formel E träumen davon, die Formel 1 vom Rennsport-Thron zu stoßen. Doch die Leistung der Batterie-Renner ist gering, das politische Umfeld riskant. Zum Saisonstart geht es nach Saudi-Arabien.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Auto-Jagd. Das Spiel kennt man ein bisschen aus Deutschland in diesen Tagen. In Saudi-Arabien versuchte ein Wanderfalke, fette Beute zu machen. Das suggeriert ein Werbe-Video der Formel E. Als sei die sogenannte Batterie-Version der Formel 1 ein lohnendes Futter für den pfeilschnellen Vogel. Sein Topspeed: angeblich mehr als 300 Kilometer pro Stunde. Trotzdem gewinnt Felipe Massa im Cockpit den Sprint mit dem schnellsten Wesen aus „dem Königreich der Tiere“. Letztes Jahr hatte ein Gepard verloren, diesmal der Falke. Was könnte auf Erden mit Hirn und Herz noch schneller sein?

          Formel 1: Termine, Rennen, Ergebnisse, Startzeiten der Saison 2019

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Die Botschaften des Formel-E-Veranstalters lassen keinen Zweifel an seiner Überzeugung: An diesem Samstag (13.05 Uhr MEZ) beginnt mit dem Auftaktrennen der Formel E in einer Vorstadt der Landeshauptstadt Riad eine ganz große Sause. „Erleben Sie die am heißesten umkämpfte, spannendste Rennsport der Welt.“ Sauber, leise sirrend, spektakulär? Vier deutsche Piloten sitzen in den Cockpits. Wichtiger sind die Arbeitgeber. Nach Team-Weltmeister Audi ist nun auch BMW eingestiegen, HWA bereitet quasi den Werks-Einstieg von Mercedes 2019 vor. Bis dahin will auch Porsche alle Akkus geladen haben. Sie alle sind auf den Zug von Alejandro Agag aufgesprungen, erst der Geschäftsführer, jetzt der Vorsitzende der Formel E Holding Ltd., eine Art Bernie Ecclestone der Formel E, spannungsgeladen von den Haarspitzen bis zu den Füßen.

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