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Formel 2 : Schumacher überzeugt als Sonntagsfahrer

  • Aktualisiert am

Sonntagsfahrer: Mick Schumacher Bild: dpa

Rennfahrer Mick Schumacher beendet seine Schwächephase: Zum Abschluss des Formel-2-Wochenendes in Silverstone belegt er nach einer beherzten Aufholjagd im Sprintrennen den sechsten Platz.

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          Mick Schumacher hat in der Formel 2 nach einer Schwächephase in den vergangenen Wochen endgültig wieder zu seiner Form gefunden. In Silverstone fuhr der 20-Jährige (Prema) im Sprintrennen am Sonntag nach einer starken Vorstellung von Startplatz elf auf Rang sechs nach vorne und sicherte sich vier Punkte. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher liegt mit 26 Zählern damit jetzt auf Platz 14 der Gesamtwertung.

          „Ich bin sehr froh, dass wir Platz sechs halten konnten“, sagte Schumacher, nachdem er in den letzten Runden mit abbauenden Reifen zu kämpfen hatte: „Ich denke, wir können zufrieden mit dem Wochenende sein.“ Das Tempo sei insgesamt „definitiv da“, sagte er und kündigte an, sich in den nächsten Wochen „auf das Qualifying zu konzentrieren“.

          Den Sieg am Sonntag in Silverstone sicherte sich Lokalmatador Jack Aitken (Campos Racing), in der Gesamtwertung liegt weiter der Niederländer Nyck de Vries (ART Grand Prix) in Führung.

          Schumacher fuhr in Großbritannien damit an zwei Rennwochenenden hintereinander in die Punkte, nachdem er zuvor in Spanien, Monaco und Frankreich noch enttäuschende Ergebnisse geholt hatte. 20 Jahre nachdem sich sein Vater an gleicher Stelle bei einem Unfall ein Bein gebrochen hatte, meldete sich Schumacher nun aber endgültig zurück. Schumacher hatte zuletzt in Österreich nach einer Aufholjagd mit Platz vier sein bestes Saisonergebnis im Unterbau der Formel 1 geholt.

          Damit ließ er auch das Hauptrennen am Samstag, das der Italiener Luca Ghiotto (Uni Virtuosi) gewann, etwas vergessen. Als Elfter verpasste er nach einem schwachen Start die Punkteränge. Gleich in der dritten Kurve war Schumacher mit Nikita Mazepin kollidiert und zwischenzeitlich auf Platz 15 zurückgefallen.

          Für einen Eklat sorgte derweil Schumachers Teamkollege Sean Gelael. Der Indonesier startete am Samstag „aus persönlichen Gründen“ nicht. Der Indonesier hatte zuvor eine Strafversetzung wegen eines Vorfalls im Training kassiert.

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