https://www.faz.net/-gu4-9s11h

Schwerer Unfall in Formel 2 : „Ich bin dankbar, dass ich noch lebe“

  • Aktualisiert am

Auf dem langen Weg zurück ins Leben: Juan Manuel Correa (Bild von Mai 2019) Bild: Picture-Alliance

Ende August starb Formel-2-Pilot Anthoine Hubert nach einem Crash mit Juan Manuel Correa. Der Amerikaner überlebte schwer verletzt. Ihm steht eine lange Reha bevor. Nun meldet sich Correa erstmals öffentlich zu Wort.

          1 Min.

          Formel-2-Pilot Juan Manuel Correa aus den Vereinigten Staaten hat sich erstmals seit seinem folgenschweren Unfall im belgischen Spa per Videobotschaft aus dem Krankenbett zu Wort gemeldet. „Ich bin dankbar, dass ich noch lebe“, sagte der 20-Jährige bei Instagram, „es waren sehr harte Wochen seit dem Unfall.“ Correa war Ende August im Hauptrennen der Nachwuchsserie mit etwa 260 Kilometern pro Stunde in den Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gekracht, der nach einem vorherigen Unfall auf die Strecke zurückgeschleudert worden war. Der 22 Jahre alte Hubert starb wenig später.

          „Ich möchte der Hubert-Familie mein tiefstes Beileid aussprechen. Der Unfall war ein Schock für alle“, sagte Correa, der schwere Verletzungen am rechten Fuß erlitt. Nach einem zwischenzeitlichen Lungenversagen hatte sich der Rennfahrer zuletzt einer rund 17-stündigen Operation unterzogen.

          Laut Correa steht ihm am kommenden Montag der nächste Eingriff bevor. Es soll der letzte in London sein. Für Anfang November sei die Verlegung nach Miami geplant. Die Reha wird nach Angaben der Ärzte zehn Monate bis ein Jahr dauern. „Man denkt nie, dass so etwas passieren könnte“, sagte Correa: „Ich bin dankbar, dass ich hier bin, auch wenn ich einen langen Weg vor mir habe. Es ist noch immer unklar, ob ich mich jemals zu 100 Prozent erholen werde.“

          Correa hatte sich gegen eine Amputation des rechten Fußes und für eine rekonstruktive Operation entschieden. Derzeit kann er den Fuß nicht bewegen, da dieser durch ein Metallgestell ruhiggestellt ist. Der Fahrer des Sauber Junior Teams blickt nach vorn. „Ohne meine Familie hätte ich es nicht geschafft“, sagte Correa, der schlimme Crash habe seine „Sicht auf das Leben verändert. Es war eine lebensverändernde Erfahrung. Ich habe akzeptiert, was passiert ist. Ich muss positiv denken.“

          Weitere Themen

          KSC spielt auch gegen Aue Remis

          2. Bundesliga : KSC spielt auch gegen Aue Remis

          Chancenwucher und eine „sehr schlechte erste Halbzeit“: Der Karlsruher SC kommt auch gegen Aue nicht über einen Punkt hinaus. Auf Seiten der Gäste trifft Jan Hochscheidt – und fliegt dann mit Rot vom Feld.

          Münchner Skateboarder will zu Olympia Video-Seite öffnen

          Für den Libanon : Münchner Skateboarder will zu Olympia

          Ali Khachab ist Münchner, doch bei den Sommerspielen 2020 in Tokio will er für den Libanon an den Start gehen, die Heimat seiner Vorfahren. Der 28-Jährige ist Skateboarder, und davon gibt es im Libanon nur sehr wenige.

          Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          ATP-Finals : Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          Zum Auftakt des Hallenturniers in London zeigt der Hamburger gegen die Nummer eins der Weltrangliste einen starken Auftritt. Nun geht es für Zverev gegen einen „nicht ernst zu nehmenden Griechen“.

          Topmeldungen

          Altersvorsorge : Rentenpolitik ohne Kompass

          Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.