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Formel 1 : Ferrari kündigt Gespräch mit Mick Schumacher an

  • Aktualisiert am

Am Sonntag fährt Mick Schumacher (l.) auf Rang drei: Luca Ghiotto gewinnt. Bild: dpa

Für Mick Schumacher ist der Weg in ein Cockpit von Ferrari noch weit. Das heiße aber nicht, dass die Beförderung in die Formel 1 nicht schon 2021 erfolgen könnte, meint Ferrari-Chef Binotto.

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          Der eine geht, der andere kommt? So schnell nicht. Für Mick Schumacher ist der Weg von der Formel 2 in ein Cockpit von Ferrari noch weit. Drei Monate nachdem Teamchef Mattia Binotto die Trennung von Sebastian Vettel zum Ende dieses Jahres bekanntgegeben hat, hält der Italiener die Verpflichtung des Sohnes des Rekord-Weltmeisters für verfrüht, nicht aber eine Beförderung in die Formel 1 2021: „Ich denke, der nächste logische Schritt wäre ein kleines Formel-1-Team, bei dem er alles kennenlernen kann und dann langsam weiter aufsteigt“, sagte Binotto der „Bild am Sonntag“. Der Italiener wird Schumacher jr., Mitglied der Ferrari-Fahrer-Schule, zum Gespräch über seine Zukunft bitten: „Dann schauen wir, was wir im nächsten Jahr mit ihm vorhaben.“

          Am Wochenende überzeugte der 21-Jährige vor allem am Sonntag. Beim Sprintrennen der Formel 2 wurde der Pilot des Rennstalls Prema auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya Dritter hinter dem Brasilianer Felipe Drugovich (MP Motorsport) und dem Italiener Luca Ghiotto (Hitech). Am Samstag hatte Schumacher im ersten Wettbewerb Platz sechs belegt. In der Gesamtwertung verbesserte er sich auf Rang fünf, liegt aber 42 Punkte hinter dem Führenden Callum Illot und 25 hinter seinem Teamkollegen Robert Scharman.

          Schumacher fährt zwar regelmäßig in der Spitze mit, konnte in diesem Jahr aber noch kein Rennen gewinnen. Diesmal fehlten elf Sekunden. „Wir hatten uns da mehr erhofft, das Wochenende haben wir aber mit einem Hoch beendet.“ Binotto sprach von einer „sehr ordentlichen“ Saison: „Seine Aufgabe war, sich zu steigern und Fortschritte zu machen. Das tut er.“

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