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Dakar-Rallye : Sainz und Gottschalk übernehmen Spitze

  • Aktualisiert am

Hier kommt die Spitze: Carlos Sainz mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk Bild: AFP

Im Buggy entscheiden der deutsche Beifahrer Timo Gottschalk und sein Pilot Carlos Sainz die längste Prüfung für sich und übernehmen die Führung bei der Dakar-Rallye. Doch das ist kein gutes Omen.

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          Am vierten Tag der 35. Rallye Dakar haben der zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk aus Rheinsberg die Gesamtführung übernommen.

          Die beiden feierten im Red-Bull-Buggy den Etappensieg auf der längsten Wertungsprüfung über 657 Kilometer von San Juan nach Chilecito in Argentinien. Der Spanier Sainz und Gottschalk hatten einen Vorsprung von 6:04 Minuten auf Rekordgewinner Stéphane Peterhansel (Frankreich) im Mini der X-raid-Mannschaft aus Trebur.

          Dessen Teamkollege Joan „Nani“ Roma, der am Dienstag die Führung übernommen hatte, verlor als Tages-Fünfter mehr als 14 Minuten auf die Spitze und fiel auf Platz zwei (+2:06 Minuten) zurück. Kurios: Jedes Team, das bisher die Führung innehatte, musste diese am Folgetag wieder abgeben. Dritter ist der ehemalige Dakar-Gewinner Nasser Al-Attiyah aus Katar im weiteren X-raid-Mini (+6:56 Minuten).

          Beim überraschenden Tagessieg von Motorrad-Pilot Juan Pedrero (Spanien) festigte sein Landsmann Joan Barreda Bort mit dem sechsten Platz die Spitzenposition. Allerdings schrumpfte sein Vorsprung um fast zehn Minuten vor dem dreimaligen Dakar-Sieger Marc Coma, der in der Tageswertung Rang drei belegte. Der Spanier liegt auf Gesamtrang zwei nur noch 3:10 Minuten zurück.

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