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Sorge um Correa : „Rennen gegen die Zeit“

  • Aktualisiert am

Correa war mit seinem Rennwagen mit hoher Geschwindigkeit in die Seite von Huberts Auto gekracht. Bild: dpa

Nach seinem schweren Rennunfall ist Rennfahrer Correa aus dem künstlichen Koma erwacht. Sein Zustand sei nicht mehr kritisch, aber immer noch ernst. Nun steht eine dringende Operation an.

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          Der bei dem dramatischen Rennunfall in Spa schwer verletzte Rennfahrer Juan Manuel Correa ist von den Ärzten aus dem künstlichen Koma geholt worden. Der 20 Jahre alte Formel-2-Pilot sei „wieder bei Bewusstsein, aber noch nicht ganz wach“, teilte seine Medienagentur in der Nacht zum Samstag mit. „Auch wenn das großartige Nachrichten sind und ein großer Schritt in die richtige Richtung, ist er immer noch in einem Rennen gegen die Zeit“, hieß es. Correa sei schwach und verletzlich und bleibe auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses. Sein Zustand sei nicht mehr kritisch, aber immer noch ernst.

          Der Nachwuchspilot mit amerikanischem und ecuadorianischem Pass war am 31. August in den Unfall mit Anthoine Hubert verwickelt gewesen. Correa war im Hauptrennen der Nachwuchsserie mit einem Tempo von etwa 260 Kilometern pro Stunde in den Wagen des Franzosen gekracht, der nach einem vorherigen Unfall auf die Strecke zurückgeschleudert wurde. Der 22-Jährige Franzose starb noch am Unfall-Tag in Belgien, Correa erlitt schwere Beinverletzungen und eine leichte Wirbelverletzung. Als lebensbedrohlich erwies sich aber ein akutes Lungenversagen, das die Familie des Rennfahrers vor gut zwei Wochen publik gemacht hatte. Deshalb wurde der Fahrer des Sauber-Junior-Teams in der Klinik bislang künstlich beatmet.

          Seine Ärzte planen nun eine dringend notwendige Beinoperation. Es bestehe die Gefahr „irreversibler Schäden an der rechten unteren Extremität“. Die Operation sei jedoch erst möglich, wenn Correas Lunge einen mehrstündigen Eingriff überstehen könne. Correa befinde sich „in einem Wettlauf mit der Zeit“. Das Unglück von Spa hatte eine Sicherheitsdebatte ausgelöst. Der Unfallhergang und die Ursachen werden weiter untersucht.

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