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Rallye Dakar : Fernando Alonso überschlägt sich

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Nachdenklich nach dem Fahrfehler: Fernando Alonso (rechts) grübelt mit Beifahrer Marc Coma nach dem Rennabbruch. Bild: dpa

Ohne Windschutzscheibe ins Ziel – und das bei starken Winden: Der frühere Formel-1-Weltmeister Alonso hat bei der Rallye Dakar mit Widrigkeiten zu kämpfen. Die vorzeitig abgebrochene Etappe gewinnt Carlos Sainz.

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          Wegen starker Winde in Saudi-Arabien ist die 10. Etappe der Rallye Dakar am Mittwoch um fast die Hälfte verkürzt worden. Da die Hubschrauber zur Rennbeobachtung nicht abheben konnten, entschieden sich die Organisatoren aus Sicherheitsgründen zum vorzeitigen Abbruch bei Kilometer 345. Vorgesehen war eine Strecke von 608 Kilometern zwischen Haradh und dem Zielort Shubaytah.

          Seinen vierten Tagessieg feierte der ehemalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz. Der Spanier vom deutschen Team X-raid lag in seinem Mini im Ziel 3:05 Minuten vor dem Polen Jakub Przygonski mit dem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk (Rheinsberg/X-raid).

          Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah aus Katar, der vor dem Teilstück nur 24 Sekunden hinter Sainz lag, büßte im Toyota als 17. mit einem Rückstand von 17:46 Minuten auf Sainz wertvollen Boden ein. Als Zweiter sitzt ihm im Gesamtklassement 16 Sekunden zurück Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel aus Frankreich dicht im Nacken.

          Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso überschlug sich mit seinem Toyota, schaffte es aber ins Ziel – wenn auch ohne Windschutzscheibe. „Alles ist gut, wir sind wieder bereit. Ich hoffe, dass wir morgen Boden gutmachen können“, twitterte der Gesamt-14. (+4:34:56 Stunden).

          Bei den Motorrädern, die ihre neunte Etappe bestritten, sicherte sich der Spanier Joan Barreda Bort auf Honda den Sieg vor seinem amerikanischen Markenkollegen Ricky Brabec, der damit die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Brabec liegt nun 25:44 Minuten vor dem am Mittwoch siebtplatzierten Chilenen Pablo Quintanilla.

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