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Unfall in Andalusien : 14-Jähriger stirbt bei Motorradrennen in Spanien

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Auch MotoGP-Weltmeister Marc Marquez trauert. Bild: Screenshot Twitter.com/marcmarquez93

Der Motorradsport trauert: Auf der Rennstrecke im spanischen Jerez ereignet sich ein tragischer Unfall. Ein erst 14 Jahre alter Nachwuchsfahrer stirbt, weil er von einer anderen Maschine überrollt wird.

          Im spanischen Motorradsport hat sich ein tragischer Todesfall ereignet. Der 14 Jahre alte Marcos Garrido kam am Sonntag auf dem Kurs von Jerez de la Frontera bei einem Rennen der andalusischen Meisterschaft in der Kategorie Supersport 300 zu Fall und wurde in der sechsten von zehn Runden von einem hinterherfahrenden Motorrad überrollt.

          Es sei sofort klar gewesen, dass der Fahrer sich in sehr ernstem Zustand befand, schrieb die Sportzeitung „Marca“. Wenig später sei er im Krankenhaus von Jerez seinen schweren Verletzungen erlegen. Das teilte der Motorsportverband von Andalusien am Sonntagabend mit und sprach Familie, Freunden und Team in einer Mitteilung sein tiefes Beileid.

          Das Rennen wurde nach dem Unfall abgebrochen. Medienberichten zufolge hatte er vor allem schwere Verletzungen im Brust- und Nackenbereich. „14 Jahre ist kein Alter, um zu sterben. Sein ganzes Leben lag noch vor ihm“, twitterte der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez. Marc Marquez, Weltmeister der Moto GP, schrieb: „Das sind schreckliche Nachrichten. Ich wünsche Familie und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit.“

          Immer wieder kommt es bei Motorrad-Rennen und -Trainings zu tödlichen Unfällen, oft weil gestürzte Fahrer von nachkommenden Maschinen überrollt werden. 2015 war der erst 15 Jahre alte Deutsche Jonas Hähle beim ADAC Junior Cup in Oschersleben in Sachsen-Anhalt verunglückt.

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