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Motorsport : Briatore: „Formel 1 braucht neue Stars“

  • Aktualisiert am

Selbst ein Star: Flavio Briatore Bild: AP

Die Formel 1 braucht nach dem Rücktritt von Michael Schumacher neue und junge Stars, um weiterhin ihre Fans zu begeistern. Das glaubt Renault-Teamchef Flavio Briatore, der 1994 und 1995 Schumacher bei Benetton zu dessen ersten beiden WM-Titeln führte.

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          Die Formel 1 braucht nach dem Rücktritt von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher neue und junge Stars, um weiterhin ihre Fans zu begeistern. Das glaubt Renault-Teamchef Flavio Briatore, der 1994 und 1995 Schumacher bei Benetton zu dessen ersten beiden WM-Titeln führte und 2005 Fernando Alonso zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten formte.

          „Ich weiß nicht, wer der nächste dominante Fahrer sein wird, aber für die Formel 1 ist es wichtig, daß junge Fahrer nachkommen. BMW hat das geschafft, und andere Teams hoffen darauf“, sagte der Italiener am Rande des Grand Prix' von China in Schanghai (Siehe auch: Schlechte Karten für Schumacher), der in der kommenden Saison den jungen Finnen Heikki Kovalainen bei Renault als Ersatz für den zu McLaren-Mercedes wechselnden Alonso aufbietet. BMW-Sauber hat in dieser Saison den erst 21 Jahre alten Polen Robert Kubica zum Einsatzpiloten befördert, der schon im dritten Rennen in Monza als Dritter erstmals auf dem Podium stand. Zudem haben die Weiß-Blauen den erst 19 Jahre alten Sebastian Vettel (Heppenheim) in der Hinterhand.

          „Der Film läuft weiter“

          Der 21jährige Nico Rosberg (Wiesbaden) hat in dieser Saison schon einen gelungenen Einstand in die Königsklasse gefeiert. Bei McLaren-Mercedes könnte der Brite Lewis Hamilton (21) im kommenden Jahr ein Renncockpit erhalten. „Ich hoffe, in dieser Gruppe junger Fahrer finden wir den Star der Zukunft“, sagte Briatore. Generell werde die Formel 1 auch den Abgang Schumachers, des mit Abstand erfolgreichsten Fahrers ihrer Geschichte, überstehen, meinte der Renault-Teamchef: „Ich glaube, dieser Sport ist stark. Welche Darsteller auch immer in diesem Film mitspielen, früher oder später hören sie auf, der Film läuft aber weiter.“

          Der Tod Ayrton Sennas sei dafür das klassische Beispiel. Danach habe „jedes Magazin und jede Zeitung über das Ende der Formel 1 gesprochen“. Aber nichts habe sich geändert, so Briatore.

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